The Norwegian Soloists' Choir

Grete Pedersen, Leitung

Edward Grieg: Vier Psalmen op. 74 (24')

Johannes Brahms: Fünf Gesänge op. 104 (14')

Richard Strauss: "Der Abend" (12')

Francis Poulenc: "La figure humaine" (20')

Weitere Programme nach Absprache.

Grete Pedersen Dirigentin

Grete Pedersen zählt zu den renommiertesten Dirigenten der internationalen Chorszene. Die norwegische Dirigentin ist seit 1990 Chefdirigentin des renommierten The Norwegian Soloists‘ Choir, dessen CD Einspielungen mit dem ‚Choc de la Musique‘ und ‚Prix d’Or‘ von Diapason und dem ‚Record of the year’ von Gramophone ausgezeichnet wurden.

Grete Pedersen ist eine gefragte Gastdirigentin und arbeitete mit renommierten Chören wie dem Eric Ericson Kammerchor, Schwedischen Rundfunkchor, Danish National Vocal Ensemble und Choir, Rundfunkchor Berlin, Chor des Bayerischen Rundfunks, MDR Rundfunkchor, Netherlands Chamber Choir, Netherlands Radio Choir, Chamber Choir Ireland, Pro Coro Canada, Tokyo Cantat, World Youth Choir.

Sie leitete Oratorien von J.S. Bach, Haydn, Bruckner, Bernstein und Berio bei einer Reihe von führenden norwegischen Orchestern, dem Mahler Chamber Orchester, Slovenian Philharmonic, Yale Camerata, Oslo Sinfonietta und Ensemble Allegria. Zukünftige Projekte sind mit dem Gulbenkian Orchestra & Choir, Croatian Radio Symphony & Choir, Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid, Eric Ericson Chamber Choir, Dunedin Consort, Cappella Amsterdam, Netherlands Chamber Choir, Netherlands Bachvereniging, Chamber Choir Ireland u.a. geplant.

Zu Beginn ihres Musikstudiums gründete Grete Pedersen 1984 den Oslo Chamber Choir und erarbeitete insbesondere Oratorienrepertoire und zeitgenössische Musik. Sie studierte norwegische Volksmusik und hat von Volksmusikern und ihren Traditionen gelernt. Heute gilt sie als Pionierin für ihre Arbeit, die Volksmusik in neue Kontexte bringt, und für Arrangements, die auf diesen Wurzeln basieren. Trotzdem wird die Tradition immer wieder in Frage gestellt. Als ausgebildete Kirchenmusikerin an der Norwegian Academy of Music war Grete Pedersen seit Anfang der 1980er Jahre Teil der Bewegung historisch informierter Aufführungen und hat unter anderem mit dem Freiburger Barockorchester, Oslo Bach Ensemble, Norwegian Barokkanerne, Barokksolistene sowie dem Drottningholm Barokkensemble zusammengearbeitet.

In der zeitgenössischen Szene ist Grete Pedersen als unerschrockene Verfechterin neuer Musik bekannt und hat zahlreiche Stücke führender Komponisten in Auftrag gegeben und aufgeführt. Ein Beispiel ist das dreijährige Projekt Bach in unserer Zeit in dem die Komponisten James MacMillan, Lasse Thoresen und Stefan Schleiermacher im Dialog mit Bachs H-Moll-Messe neue Musik komponierten.

Grete Pedersens Name steht für Produktionen und Inszenierungen mit breiter und innovativer Stilvielfalt. Mit ihrer Interpretation von früher und zeitgenössischer Musik hat sie neue Maßstäbe gesetzt. Während ihre Arbeit ein breites Spektrum an Vokalrepertoire, Volksmusik und Werken für zeitgenössische Instrumente umfasst, richtet sie ihren Fokus zunehmend auf Orchesterrepertoire und größere Produktionen für Orchester und Chor.

Bei BIS Records sind zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen von Grete Pedersen und dem Norwegian Soloists‘ Choir mit Werken von Per Norgard, Kaija Saariaho, Alfred Janson, Fartein Valen, Knut Nystedt, Nils Henrik Asheim, Lars Petter Hagen, Arne Nordheim, Edvard Grieg, Iannis Xenakis, Helmut Lachenmann, Alban Berg, Anton Webern, Olivier Messiaen, Brahms, Schubert, J.S. Bach und Norwegische Volksmusik u.a. erschienen. Pedersens Alben mit Luciano Berios Coro und J.S. Bachs Motetten erhielten den Diapason d’Or des Jahres 2020 sowie 2018. Für das Album Lament mit Werken von Lars Petter Hagen, Nils Henrik Asheim und Arne Nordheim bei BIS Records wurden Grete Pedersen und der Norwegian Soloists' Choir mit dem renommierten Spellermann Prize ausgezeichnet.

Grete Pedersen absolvierte ihr Aufbaustudium in Dirigieren an der Norwegischen Staatlichen Musikakademie in Oslo und studierte Chorleitung bei Eric Ericson und Orchesterleitung bei Kenneth Kiesler. Derzeit lehrt sie als Professorin für Dirigieren an der Norwegischen Staatlichen Musikakademie und ist eine gefragte Lehrerin für Meisterkurse.

2019 wurde Grete Pedersen zum Ritter 1. Klasse des Königlich Norwegischen St. Olavs Orden für ihre Verdienste und herausragende Leistungen in der Kunst ernannt und gleichzeitig mit dem renommierten Lindeman Prize als Anerkennung für ihren bedeutenden Beitrag zum Musikleben in Norwegen ausgezeichnet.

Grete Pedersen unterrichtet seit 1996 Dirigieren an der Norwegian Academy of Music und hielt weltweit Meisterkurse im Fach Dirigieren.

Saison 2021/22

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The Norwegian Soloists' Choir

Der Norwegian Soloists‘ Choir ist ein innovatives, junges Ensemble mit einer großen Historie. Als einer der führenden Kammerchöre Europas gibt das Vokalensemble einzigartige Konzerte weltweit in Konzertsälen, Kirchen und ehemaligen Fabrikhallen. Der Norwegian Soloists‘ Choir besteht aus zweiundzwanzig handverlesenen, professionellen Sängern, die eine enorme Fähigkeit haben, ihre Stimmen zu vereinen, was zu einem sehr charakteristischen Chorklang führt. Unter der Leitung von Grete Pedersen erreicht das Ensemble durch ständige Weiterentwicklung ambitionierte künstlerische Ziele. Konzerte mit dem Norwegian Soloists‘ Choir geben dem Publikum die Möglichkeit, neue Kompositionen, Volks-musik und Klassiker der nordischen und internationalen Chorliteratur zu erleben - oft in unerwarteten Kombinationen.

Bei BIS Records sind zahlreiche Aufnahmen von Grete Pedersen und dem Norwegian Soloists‘ Choir mit Werken von Per Norgard, Kaija Saariaho, Alfred Janson, Fartein Valen, Knut Nystedt , Nils Henrik Asheim, Lars Petter Hagen, Arne Nordheim, Edvard Grieg, Iannis Xenakis, Helmut Lachenmann, Alban Berg, Anton Webern, Olivier Messiaen, Brahms, Schubert, J.S. Bach und Norwegische Volksmusik u.a. erschienen.
Die Alben mit Luciano Berios Coro und J.S.Bachs Motetten wurden mit dem Diapason d’Or des Jahres 2020 sowie 2018 ausgezeichnet. Das Album The wind blows mit Musik von Alfred Janson wurde vom Gramophone Magazin zur 'CD des Jahres 2018' gekürt.

Saison 2021/22

Aktuell

Grete Pedersen & The Norwegian Soloists' Choir bei chor.com Hannover

Grete Pedersen und The Norwegian Soloists' Choir sind am 25. September in Hannover auf der chor.com in zwei Konzerten zu erleben. Zu hören sind Werke von Orjan Matre, Eivind Buene, Knut Nystedt und norwegische Folksongs. Deutschlandfunk Kultur Mitschnitt: 02.10.2021, 19:05 Uhr, https://www.deutschlandfunkkultur.de/programmvorschau.282.de.html?cal:month=10&drbm:date=02.10.2021

 

 

Presse

  • Grete Pedersen & The Norwegian Soloists' Choir bei chor.com Hannover

    Der Auftritt des Norwegian Soloists‘ Choir war eine vokale Sternstunde. […] Das Konzert von Grete Pedersen und ihren Chorsolisten konnte einige Antworten zur Frage, was man von Chormusik in den skandinavischen Ländern lernen kann, liefern. Die Mischung aus traditioneller norwegischer Musik und neuesten Klängen bot gleichzeitig Anknüpfungspunkte und Anregungen für das Publikum. So lässt sich ein Repertoire erneuern […] Dies sorgt für eine Aufbruchstimmung in der Szene.

    Hannoversche Allgemeine, Stefan Arndt, 27.09.2021

  • CD Alfred Janson: The wind blows (BIS Records)

    Das Album zeigt hier die zusätzliche Finesse, die Grete Pedersen in ihrem Ensemble im vergangenen Jahrzehnt kultiviert hat. Construction (nach dem Werk des Komponisten, Construction and Hymn for Orchestra, 1963) erzählt, warum der Chor den Namen The Norwegian Soloists' Choir trägt. Wie üblich ist die Mischung der Stimmen exquisit, die Intonation perfekt und die Artikulation brilliant.

    Gramophone, Andrew Mellor, 10/2018

  • CD: J.S. Bach Motets (BIS Records)

    Typically Nordic, the choir’s sound is clear, light and precise, with a sound that finds a happy medium between choral blend and the expressive frisson that arises from occasionally being aware of individual voices (...). Pedersen’s firm concept of the work’s progress is exemplified by a bold but grounded ‘Trotz’ section that travels swiftly but smoothly from defiance to calm confidence – the latter being a term which might indeed be used as a general characterisation of these charming and accomplished performances.

    Gramophone, Lindsay Kemp, 4/2018

    The opening of Komm, Jesu, komm entices. The antiphonal pleas are so lovingly shaped and delectably blended it’s impossible not to surrender. But does beauty of sound and ‘finish’ become an end in itself?...A real tour de force!

    BBC Music Magazine, 4/2018

    This is an outstanding disc of outstanding music. They get to the heart of these magnificent works in what feels a completely natural way, without any of the sense of over-interpretation that can detract. In addition to the standard six motets, Pedersen includes O Jesu Christ, meins Lebens Licht (BWV 118), in which Ensemble Allegria’s oboes find an appropriately mournful yet sinuous tone.

    Choir & Organ, 3/2018