Münchener Kammerorchester

Les Vents Francais

01. - 06.07.2019
Concertante!

J.S. Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066 (ca. 22’) oder Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 (ca. 10‘)

W.A. Mozart: Sinfonia Concertante für Klarinette, Oboe, Horn, Fagott und Orchester Es-Dur KV 297b (28')

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François Devienne: Symphonie concertante für Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Orchester F-Dur (25’)

J.S. Bach: Ricercare a 6 aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 (7‘)

Franz Danzi: Sinfonia Concertante für Flöte, Klarinette und Orchester B-Dur (20’)

 

Les Vents Français

Die Besetzungsliste des Ensembles Les Vents Français liest sich wie das „Who’s who" der internationalen Bläserszene. Mit Emmanuel Pahud, Francois Leleux, Paul Meyer, François Leleux, Gilbert Audin und Radovan Vlatkovic, haben sich fünf absolute Koryphäen ihres jeweiligen Instruments zu einem Solistenensemble der Spitzenklasse zusammengefunden.

„Französisch“ nennt sich dieses Dreamteam unter den Bläserensembles nicht nur, da es sich fast ausschließlich aus französischen Musikern zusammensetzt, sondern weil es sich auch mit besonderer Verve der Musik von Maurice Ravel, Francis Poulenc, Darius Milhaud, Albert Roussel bis zu André Caplet widmet. Je nach Repertoire besteht das Ensemble aus zwei bis fünf Musikern, bzw. wird durch den Pianisten Eric Le Sage erweitert.

Zu ihren jüngsten Engagements zählen Auftritte in der Kölner Philharmonie, Konzerthaus Dortmund, Mozarteum Salzburg, Kopenhagen, Rom, Zürich, Brüssel, Paris, Zagreb, Istanbul, Schleswig-Holstein Musik Festival, Kissinger Sommer, Festival Salon-de-Provence sowie Tourneen in die USA und nach Japan. Kommende Konzerte folgen beim Mozartfest Würzburg, Audi Sommerkonzerte Ingolstadt u.a.

Les Vents Français arbeiten an einer kontinuierlichen Erweiterung des Repertoires für Bläser, indem sie zahlreiche Werke zeitgenössischer Komponisten wie Thierry Escaich, Thierry Pécou, Guillaume Connesson, Michael Jarrell, Misato Mochizuki, Fuminori Tanada, Donald Waxmann und Qigang Chen zur Uraufführung bringen.

Seit 2013 hat Les Vents Français einen Exklusivvertrag bei Warner Classics. Die erste CD mit Werken von Ravel, Jolivet, Ibert, Milhaud, Ligeti, Zemlinsky, Barber und Hindemith wurde mit dem ECHO Klassik 2014 ausgezeichnet. 2014 erschien die zweite CD zusammen mit dem Pianisten Eric Le Sage mit Werken von Mozart, Beethoven, Poulenc, Roussel, Caplet und Rimsky-Korsakow. 2017 wurde die Beethoven CD mit Eric Le Sage veröffentlicht. Für 2018 ist die Einspielung von diversen Beethoven Bläserkonzerten mit dem Münchener Kammerorchester in Planung.

Die Diskografie des Ensembles beinhaltet darüber hinaus die Gesamtaufnahme der Kammermusikwerke von Francis Poulenc, das Album „French Connection“ mit Werken für Flöte, Klarinette und Klavier, das Doppelalbum „Best of Quintet Music“, das Musik für Holzbläser französischer Komponisten mit Repertoire des 20. Jahrhunderts kombiniert, für RCA Red Seal und EMI.

Saison 2018/19

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Münchener Kammerorchester

Anspruchsvolle Programme, die Werke früherer Jahrhunderte assoziativ und spannungsreich mit Musik der Gegenwart konfrontieren, prägen das Profil des Ensembles. Ästhetisch vorurteilsfrei und experimentierlustig  setzen Chefdirigent Clemens Schuldt und das Orchester dabei auf die kommunikative Intensität zeitgenössischer Musik.

Mehr als 80 Werke hat das Münchener Kammerorchester in den letzten beiden Jahrzehnten uraufgeführt. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin, Georg Friedrich Haas, Pascal Dusapin, Salvatore Sciarrino und Jörg Widmann haben für das MKO geschrieben. Es wurden Aufträge u.a. an Beat Furrer, Erkki-Sven Tüür, Thomas Larcher, Milica Djordjević, Clara Iannotta, Samir Odeh-Tamimi, Mark Andre, Peter Ruzicka, Márton Illés, Miroslav Srnka und Tigran Mansurian vergeben.

Neben den Abonnementkonzerten im Prinzregententheater, der Hauptspielstätte des Orchesters, findet auch die Reihe ›Nachtmusiken‹ in der Rotunde der Pinakothek der Moderne ein ebenso kundiges wie zahlreiches Publikum. Seit anderthalb Jahrzehnten stellen diese Konzerte jeweils monographisch einen Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts vor.

Den Kern des Ensembles bilden die 28 fest angestellten Streicher. Im Zusammenwirken mit einem Stamm erstklassiger Solobläser aus europäischen Spitzenorchestern profiliert sich das MKO als schlank besetztes Sinfonieorchester, das auch in Hauptwerken Beethovens, Schuberts oder Schumanns interpretatorische Maßstäbe setzen kann. Wichtiger Bestandteil der Abonnementreihe wie auch der Gastspiele des Orchesters sind Konzerte unter Leitung eines der beiden Konzertmeister. Die Verantwortungsbereitschaft und das bedingungslose Engagement jedes einzelnen Musikers teilen sich an solchen Abenden mitunter besonders intensiv mit.

1950 von Christoph Stepp gegründet, wurde das Münchener Kammerorchester von 1956 an über fast vier Jahrzehnte von Hans Stadlmair geprägt. Der Ära unter Christoph Poppen (1995–2006) folgten zehn Jahre mit Alexander Liebreich als Künstlerischem Leiter des MKO.

Rund sechzig Konzerte pro Jahr führen das Orchester auf wichtige Konzertpodien in aller Welt. In den vergangenen Spielzeiten standen u.a. Tourneen nach Asien, Spanien, Skandinavien und Südamerika auf dem Plan.

Bei ECM Records sind Aufnahmen des Orchesters mit Werken von Karl Amadeus Hartmann, Sofia Gubaidulina, Giacinto Scelsi, Thomas Larcher, Valentin Silvestrov, Isang Yun und Joseph Haydn sowie Toshio Hosokawa erschienen. Im März 2017 wurde diese langjährige Zusammenarbeit mit der Veröffentlichung von Tigran Mansurians Requiem fortgesetzt, einer gemeinsamen Auftragskomposition von MKO und RIAS Kammerchor. Eine Reihe von Einspielungen mit dem MKO wurden zudem bei Sony Classical veröffentlicht, so Rossini-Ouvertüren, Mendelssohns ›Sommernachtstraum‹ und 4. Symphonie sowie das Requiem von Mozart, außerdem Aufnahmen mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks, mit der Flötistin Magali Mosnier und dem Oboisten François Leleux. Aufnahmen mit dem MKO liegen u.a. auch bei Deutsche Grammophon, Neos, Hänssler Classic und Tudor vor.

Saison 2018/19

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Daniel Giglberger, Violine

Daniel Giglberger ist Preisträger diverser Wettbewerbe wie „Jugend musiziert“, Concours International de Chateau du Courcillon (Frankreich) und des Kammermusikwettbewerbs der Hochschule für Musik Detmold und studierte Violine bei Christoph Poppen, Donald Weilerstein und Gerhard Schulz. Er absolvierte Meisterkurse bei Franco Gulli, Walter Levin, Miriam Fried und Joseph Gingold und war Stipendiat der European Mozart Foundation sowie der Karl Klingler Stiftung. Außerdem erhielt Daniel Giglberger wichtige Impulse von Reinhard Goebel im Bereich der historischen Aufführungspraxis.

Daniel Giglberger ist ein gefragter Konzertmeister bei Orchestern wie dem Bayerischen Staatsorchester, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, hr Sinfonieorchester Frankfurt, Stuttgarter Kammerorchester, NYDD Ensemble Tallinn und der Kioi Sinfonietta Tokyo. Seit 1999 ist er Konzertmeister des Münchener Kammerorchesters. Giglbergers Engagement gilt der Aufführung zeitgenössischer Musik gleichermaßen wie der Auseinandersetzung mit historischen Aufführungspraktiken im Barock und der Klassik.

Als Solist und Kammermusiker gab Daniel Giglberger zahlreiche Konzerte in Japan, China, USA und in Europa und gastierte bei Festivals wie Schleswig Holstein, Rheingau, Styriarte Graz oder dem Carinthischen Sommer. In 2001 gab er sein Debüt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und konzertiert seither auf internationalen Podien wie dem Musikverein Wien, Theatre de Champs Elysées, Alte Oper Frankfurt, Kölner Philharmonie und vielen mehr.

Saison 2018/19