Edin Karamasov | Dorothee Oberlinger | Nuria Rial

Karamazov & Oberlinger: J.S. Bach

Suite d-Moll BWV 997 für Blockflöte und B.c.

Suite für Violoncello solo Nr. 1 BWV 1007 (Arrangement für Laute solo)

Sonate g-Moll (orig. e-Moll)  BWV 1034 für Blockflöte und B.c.

Partita c-Moll (orig. a-Moll) BWV 1013 für Blockflöte solo

Sonate F-Dur BWV 1035 für Blockflöte und B.c.

Sonate C-Dur BWV 1033 für Blockflöte und B.c.

Karamazov & Rial: Spanisches Programm

Enrique Granados: Tonadillas en estilo Antiguo
Fernando Sor: Variations op. 9 (Gitarre solo)
Lorenzo Palomo: Cinco Canciones Sefardies
Isaac Albeniz: Mallorca & Torre Bermeja (Gitarre solo)
Manuel de Falla: Siete canciones populares Espanolas

 

 

 

Edin Karamazov Gitarre | Laute

Edin Karamazov hat mit seinen mitreißend virtuosen Auftritten als Lautenist und Gitarrist weltweit die Aufmerksamkeit der Musikwelt auf sich gelenkt und beispiellosen Beifall bei Publikum und Musikkritik gefunden. Mit international führenden Ensembles und Künstlern der Alten Musik wie dem Hilliard Ensemble, Hesperion XX, Andreas Scholl sowie mit Sting hat Edin Karamazov als Solist zahlreiche CDs eingespielt und weltweit konzertiert.

Mit seinem überragenden Können als Interpret und seiner technischen Brillanz auf zahlreichen historischen und zeitgenössischen Saiteninstrumenten begeisterte Edin Karamazov das Konzertpublikum im Concertgebouw Amsterdam, Wigmore Hall, Philharmonie Berlin, Konzerthaus Berlin, Konzerthaus Wien, Herkulessaal München sowie bei Festivals wie Schleswig-Holstein, Rheingau, Mosel, Niedersächsische Musiktage, Istanbul Bach, Espinho und vielen mehr.

Edin Karamazov spielt mehrere Zupfinstrumente verschiedenster Kulturen und Epochen und erkundet darüber hinaus die Einsatzmöglichkeiten von Lauteninstrumenten in Moderner Musik und zeitgenössischer Improvisation. Er schlägt die Brücke von der Alten Musik zur Neuen Musik mit Werken von John Dowland, über J.S. Bach bis zu Leo Brouwer, Ravi Shankar und Astor Piazzolla.

Seine Diskographie beinhaltet die Soloalben Come heavy sleep mit Werken von Britten und Bach (alpha records), XXI (Contemporary Music for Solo Lute) (Lumaudis), The Lute is a Song (auch Arien mit Andreas Scholl, Renée Fleming und Sting) (Decca), Songs From the Labyrinth mit Sting (Deutsche Grammophon), Wayfaring Stranger – Folksongs sowie A Musical Banquet (Lutesongs) mit Andreas Scholl (Decca), Reminiscences für Gitarre und Streichquartett, Mosaiques für Gitarre und Violine mit Stefan Milenkovich (Lumaudis) sowie Seance für Gitarre, Laute und Violoncello mit Boris Andrianov (Lumaudis).

Von Sergiu Celibidache protegiert begann Edin Karamazov seine musikalische Karriere mit der klassischen Gitarre und hat u.a. Erste Preise bei insgesamt vier Gitarrenwettbewerben gewonnen. Seine Studien der Barocklaute schloss er bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis ab.

 

Saison 2018/19

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Dorothee Oberlinger Blockflöte

Dorothee Oberlinger zählt heute zu den namhaften Vertretern ihres Instruments. 1969 in Aachen geboren, studierte sie Blockflöte in Köln, Amsterdam und Mailand. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London in der Wigmore Hall.

Dorothee Oberlinger ist regelmäßig zu Gast bei den großen Festivals und Konzertreihen in ganz Europa, Amerika und Asien. Als Solistin spielt sie mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Ensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, London Baroque, der Academy of Ancient Music oder Zefiro. Sie arbeitet in verschiedenen Projekten mit führenden Musikern der Alten Musik wie Reinhard Goebel, Giovanni Antonini, Vittorio und Lorenzo Ghielmi, Luca Pianca, Rachel Podger, Giuliano Carmignola, Sandrine Piau oder Max Emanuel Cencic.

Ihre CD-Einspielungen mit barocker Musik des 17. und 18. Jahrhunderts werden von der internationalen Fachkritik mit höchsten Auszeichnungen bewertet. 2008 gewann Dorothee Oberlinger den Echo Klassik-Preis in der Kategorie "Beste Instrumentalistin des Jahres". Das Album "Flauto Veneziano" wurde 2012 u.a. mit dem Diapason d'Or ausgezeichnet und erhielt den Echo Klassik 2013 als „Konzerteinspielung des Jahres“.

Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des Barock widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der CD "Touch" des Schweizer Pop-Duos "Yello" mit.

Seit 2004 ist Dorothee Oberlinger Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet.

Seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele. 2019 hat Dorothee Oberlinger die Intendanz der Musikfestspiele Potsdam übernommen.

Saison 2018/19

In Zusammenarbeit mit Müller & Pavlik Artistic Management

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Nuria Rial Sopran

Nuria Rial studierte Klavier und Gesang in ihrer Heimat Katalonien und war Teil der Klasse von Kurt Widmer an der Basler Musikakademie; 2003 gewann sie den Helvetia Patria Jeunesse in Luzern. Ihre feine, klare Stimme, das weich schwingende Timbre, Musikalität und Ausdrucksstärke öffneten ihr auf internationaler Ebene rasch die Türen. Als Konzertsängerin arbeitet sie mit Dirigenten wie Ivan Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Paul Goodwin, Trevor Pinnock, Teodor Currentzis, Gustav Leonhardt, René Jacobs, Thomas Hengelbrock und Laurence Cummings. Dabei wird sie von Spitzenensembles wie Concerto Köln, The English Concert, Kammerorchester Basel, Collegium 1704, Il Giardino armonico, Les Musiciens du Louvre, Elbipolis Barockorchester, Accademia del Piacere und La Cetra Basel begleitet.

Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Nuria Rial auch immer wieder auf der Opernbühne zu erleben. Sie sang in wichtigen europäischen Opernproduktionen wie Cavallis »Eliogabalo« (Eritea) am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, Monteverdis »L’Orfeo« (Euridice) an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin oder Mozarts »Zauberflöte« (Pamina) am Teatro Carlo Felice in Genua. 2012 überzeugte sie in der Rolle der Nuria in der zeitgenössischen Oper »Ainadamar« von Golijov am Teatro Real Madrid (Regie Peter Sellars). Zukünftige Engagements umfassen Händels »Orlando« mit dem Ensemble Il Pomo d‘Oro in sowie »L’Orfeo« von Monteverdi unter der Leitung von Ivan Fischer. 

Nuria Rial hat sich viel mit Barockmusik und historischer Aufführungspraxis beschäftigt und sich so einen Namen gemacht. Als begeisterte Kammermusikerin pflegt sie zudem Partnerschaften mit Ensembles wie Il Pomo d’Oro, Café Zimmermann oder dem Nash Ensemble. In ihren Liedprogrammen singt sie französisches und spanisches Repertoire, vermehrt auch das deutsche Lied.

Die Sopranistin hat zahlreiche CDs für verschiedene Labels aufgenomme und wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2009 erhielt sie den Echo Klassik gleich in zwei Kategorien: Zum einen als Nachwuchssängerin des Jahres mit dem Album »Haydn: Arie per un amante« (L’Orfeo Barockorchester), und zum anderen mit der CD »Teatro d’Amore« mit Philipp Jaroussky (L'Arpeggiata). 2010 und 2012 folgten weitere Echos für die CDs »Via Crucis« mit Christina Pluhars »L’Arpeggiata« und »Telemann« mit dem Kammerorchester Basel. 2019 folgte ein Opus Klassik für die CD »Händel goes wild« mit Valer Sabadus und L’Arpeggiata. Nuria Rial ist Exklusivkünstlerin bei Sony Classical/ BMG Masterworks. Zuletzt erschien das Album »Vocalise« mit den 8 Cellisten des Basler Kammerorchesters.

Saison 2018/19

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