© Pedro Malinowski

ChorWerk Ruhr

Florian Helgath, Leitung

Saison 2020/21
The Sound of Silence

Claudio Monteverdi: Ecco momorar l'onde
Claudio Monteverdi: Cruda Amarilli
Claudio Monteverdi: Sestina "Lagrime d'amante al sepolchro dell'amata"
Carlo Gesualdo: Io Tacerò
Carlo Gesualdo: Felicissimo sonno
Luca Marenzio: O tu che fra le selve occulta vivi
Marc Schmolling: Darkness, My Old Friend
Marc Schmolling: Little Gardens
Marc Schmolling: Ticho
Marc Schmolling: Haiku
Marc Schmolling: Schweigen
Marc Schmolling: Improvisationen
Werke von Monteverdi, Gesualdo, Marenzio für Chor und Theorbe

Marc Schmolling Jazz Quintett


Frühjahr 2021 / Januar 2020
Duruflé/Martin/Janacek

Maurice Duruflé: Requiem op. 9 für Chor, Mezzosopran, Bariton, Harfe und Orgel
Frank Martin: Messe für zwei vierstimmige Chöre a cappella
Leos Janacek: Otche Nash für Tenor, Chor, Harfe und Orgel
N.N., Mezzosopran
Timo Schabel (angefragt), Tenor
N.N., Bariton
Eve Meret Haug, Harfe
Peter Kofler, Orgel

 

 

Dezember 2019 nach Absprache
Weihnachtsoratorium

J.S. Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 (Kantaten I-VI)

Sarah Wegener, Sopran

Marie Henriette Reinhold, Alt

Fabio Trümpy, Tenor

André Morsch, Bass

Florian Helgath, Dirigent

B'Rock Orchestra

Herbst 2019
Memoria

Tomas Luis de Victoria: Requiem - Officium Defunctorum (1605)
John Cage: Four 2 (1990)
Morton Feldman: Christian Wolff in Cambridge (1963)
Morton Feldman: Rothko Chapel (1971)

Anja Scherg, Sopran
Andra Isabel Wildgrube, Alt
Axel Porath, Viola
Dirk Rothbrust, Schlagzeug
Sebastian Breuing, Celesta

Termine nach Absprache
Brahms: Ein deutsches Requiem

Johannes Brahms: Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen (1878)
Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, op.45 Fassung für 2 Klaviere vom Duo D'Accord

Johanna Winkel, Sopran
Thomas E. Bauer, Bariton
Duo D'Accord - Klavierduo Lucia Huang & Sebastian Euler

 

 

Termine nach Absprache
Der Gesang der Nachtigall

Josquin Desprez: Mille regretz mit Diminutionen von Diego Ortiz für gemischten Chor (12er Besetzung) und Blockflöte

Cipriano de Rore: Ancor che col partire mit Diminutionen von Riccardo Rogniono für gemischten Chor (12er Besetzung) und Blockflöte

Clément Janequin: Le Chant des Oiseaux für gemischten Chor a cappella

Jakob van Eyck: Engels Nachtegaeltje für Blockflöte solo

François Couperin: Le Rossginol en amour für Blockflöte solo (arrangiert)

François Couperin: Le Rossignol Vanqeur für Blockflöte solo (arrangiert)

Uģis Prauliņš: The Nightingale Musik zu dem Märchen 'Die Nachtigall' von Hans Christian Andersen für gemischten Chor und Blockflöte

Die Komposition wird zwischen den einzelnen Sätzen ergänzt durch eine Lesung des Märchens.

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Michala Petri, Blockflöte

Angelika Winkler, Sprecherin

Termine nach Absprache
Traumsommernacht

Johannes Brahms: Sieben Lieder op. 62

Benjamin Britten: Five Flower Songs op. 47

Claude Debussy: Trois Chansons de Charles d'Orleans

Camille Saint-Saëns: Calme de Nuits op. 68 Nr. 1

Camille Saint-Saëns: Les Fleurs et les Arbres op. 68 Nr. 2

Zoltán Kodály: Mountain Nights Nr. 1 für Frauenchor

Arthur Sullivan: The Long Day Closes für Männerchor

Hans Schanderl: Traumtänze

Eric Whitacre: Sleep

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ChorWerk Ruhr

ChorWerk Ruhr ist ein professionelles und flexibel agierendes Vokalensemble. Der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Florian Helgath ist seit 2011 Künstlerischer Leiter von ChorWerk Ruhr.

Mit dem Ensemble aus jungen und flexiblen Stimmen setzt Florian Helgath Chormusik auf höchstem Niveau um. Das Repertoire des Ensembles reicht von Bach bis Hans Zender und von Monteverdi bis Wolfgang Rihm. Florian Helgath hat den Schwerpunkt in den letzten Jahren zunehmend auf Neue Musik verlagert.

Konzerte führten ChorWerk Ruhr in die großen Konzerthäuser wie Essen Philharmonie, München Herkulessaal, und zu den Berliner Festspielen, Audi Sommerkonzerten, Eclat Festival Stuttgart und insbesondere zur Ruhrtriennale. Seit 2002 entstehen jährlich Musiktheaterproduktionen unter Mitwirkung von ChorWerk Ruhr.

Seit der Gründung fanden zahlreiche Konzerte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Concerto Köln, Ensemble Resonanz, musikFabrik NRW, Schönberg Ensemble Amsterdam, Cappella Coloniensis, Ensemble Modern, Junge Deutsche Philharmonie, SWR Radio Sinfonieorchester,  Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Reinhard Goebel, Robin Gritton, Susanna Mälkki, Peter Neumann, Peter Rundel, Bruno Weil und Hans Zender statt.

Mitbegründer und erster Künstlerischer Leiter war Frieder Bernius, der ChorWerk Ruhr bis 2003 leitete. Rupert Huber hatte die musikalische Leitung von ChorWerk Ruhr von 2008 bis 2011 inne.

ChorWerk Ruhr hat eine Reihe von hochgelobten Rundfunkproduktionen beim Deutschlandfunk und WDR aufgenommen.

Saison 2018/19

Video: ChorWerk Ruhr auf youtube.

Florian Helgath

Florian Helgath hat sich in kurzer Zeit als einer der führenden Chordirigenten der jüngeren Generation etabliert. Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter von ChorWerk Ruhr und der Zürcher Sing-Akademie seit 2017. Mit diesen Spitzenensembles erarbeitet er auf höchstem Niveau Chormusik aller Epochen, sowohl mit A cappella Musik als auch im chorsinfonischen Bereich.  

Von 2009 bis 2015 leitete Florian Helgath den Dänischen Rundfunkchor und war von 2008 bis 2016 Dirigent des Via Nova Chors München. Mit diesem Ensemble hat er zahlreiche Uraufführungen dirigiert und wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Florian Helgath ist regelmäßig zu Gast beim SWR Vokalensemble, RIAS Kammerchor, MDR Rundfunkchor, Chor des Bayerischen Rundfunks, Vocalconsort Berlin, Netherlands Radio Choir, Choeur de Radio France, Flemish Radio Choir, Chor der Warschauer Nationalphilharmonie u.a. und arbeitete mit Orchestern wie Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, B’Rock Orchestra, Orchestra La Scintilla, Brussels Philharmonic, Odense Symphony, Münchner Rundfunkorchester,WDR Funkhausorchester, Münchner Symphoniker, Bochumer Symphoniker, Dortmunder Philharmoniker, Berner Kammerorchester, Danish Chamber Orchestra und Ensemble Resonanz zusammen.

Auftritte führten ihn in zahlreiche große Konzerthäuser, zu den Berliner Festspielen, Schwetzinger Festspiele, Audi Sommerkonzerte, Eclat Festival Neue Musik Stuttgart, Thüringer Bachwochen und insbesondere zur Ruhrtriennale, wo er zahlreiche zeitgenössische Musiktheaterproduktionen und verschiedene andere Projekte gestaltete.

Neben A cappella Projekten liegen Florian Helgaths Schwerpunkte zunehmend auf Aufführungen von chorsinfonischem und sinfonischem Repertoire. Kommende Höhepunkte beinhalten Kooperationen von ChorWerk Ruhr mit dem B’Rock Orchestra bzw. den Duisburger Philharmonikern mit Werken von Berio und Striggio, der Zürcher Sing-Akademie mit dem Orchestra La Scintilla für Bachs h-Moll Messe sowie A capella Konzerte mit zwei Auftragswerken beim World Choir Symposium in Auckland, und Gastdirigate Norwegian Soloists‘ Choir, Netherlands Radio Choir, Choeur de Radio France und BBC Singers.

Seine Diskografie beinhaltet Alben wie Geistliche Gesänge mit Werken von J.S. Bach, Reger und Knut Nystedt mit dem MDR Rundfunkchor, die mit dem ICMA Award 2017 ausgezeichnet worden ist sowie Werke von Palestrina und Wagner ebenfalls mit dem MDR Rundfunkchor, Zeitgenössische Chormusik mit dem Via Nova Chor sowie J.S. Mayr Missa in c – Stabat Mater mit dem Orpheus Vokalensemble und Concerto Köln u.a. Für das Album Da Pacem: Echo der Reformation mit dem RIAS Kammerchor und Capella de la Torre erhielt Florian Helgath den ECHO Klassik 2017. Die Aufnahme von Tigran Mansurians Requiem mit dem RIAS Kammerchor unter Florian Helgaths Einstudierung zusammen mit dem Münchener Kammerorchester bei ECM Records wurde für einen Grammy 2018 nominiert. Vor kurzem wurden das erste Album mit ChorWerk Ruhr mit dem Brahms Requiem in der Klavierfassung bei Coviello Classics sowie drei Chöre a cappella von Walter Furrer mit der Zürcher Sing-Akademie bei SRF2 Kultur veröffentlicht.

Erste musikalische Erfahrungen sammelte Florian Helgath in seiner Heimatstadt bei den Regensburger Domspatzen und später an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Michael Gläser, Stefan Parkman und Dan Olof Stenlund, die ihn in seiner Entwicklung als Dirigent entscheidend prägten.

Internationale Erfolge erzielte er als Preis­träger bei Wett­bewerben wie dem Eric Ericson Award 2006 in Schweden sowie bei der Competition For Young Choral Conductors 2007 in Budapest.

 

Saison 2019/20

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Aktuell

Florian Helgath dirigiert ChorWerk Ruhr und B'Rock Continuo in Antwerpen

Florian Helgath dirigiert die Produktion Earth Diver mit Musik von Heinrich Schütz und Nikolaus Brass mit ChorWerk Ruhr und B'Rock Continuo in Antwerpen vom 11. - 14. Oktober.

Presse

  • J.S. Bach: Johannespassion mit Florian Helgath

    Die 25 Mitglieder des Edel-Vokalensembles ChorWerk Ruhr sind allesamt Solisten, aber dennoch singen sie wie aus einem Guss – und das, obwohl sie hier gemischt – also nicht nach Stimmen geordnet – aufgestellt waren. Das führte zu einer besonders lebendigen und erfrischenden Wiedergabe. Lupenreine Intonation, reich gestufte Klangentfaltung und klarste Diktion sind selbstverständlich Standard.

    Rheinische Post, Heide Oehmen, 05.04.2019

  • Brahms Requiem in Fassung für Klavierduo und Chor

    Das ChorWerk Ruhr und Florian Helgath führten in der gut gefüllten Philharmonie Mercatorhalle Duisburg die beiden bedeutendsten geistlichen Werke von Johannes Brahms, das Deutsche Requiem und Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen mit nur 29 Stimmen in vorbildlich prägnanter Weise auf. Das wirkte nicht nur äußerst durchsichtig und lebendig, mehr als sonst vor allem im sechsten Satz "Denn wir haben hie keine bleibende Statt", das hatte auch durch den überwältigenden Wohlklang durchaus Gänsehaut-Qualität. Selbst für das immer erstklassige Kultensemble war das eine Sternstunde der Chormusik.

    Rheinische Post, Ingo Hoddick, 28.11.2017

     

     

  • Wenn sich Alte und Neue Musik auf Augenhöhe begegnen: "Memoria" in Dortmund

    Dazu bedarf es eines solch exzellenten Ensembles wie des ChorWerks Ruhr, das uns unter Florian Helgaths umsichtiger Leitung im Rahmen der Ruhrtriennale sehr ungewöhnliche, so spannende wie betörende Hörerlebnisse beschert hat. Dies in der Maschinenhalle der Dortmunder Zeche Zollern, wo sich der Klang im Raum frei entfaltet, dabei stets greifbar bleibt trotz der enormen Dimensionen des Gebäudes. (…) Ein faszinierender Abend.

    Westdeutsche Zeitung, Martin Schrahn, 29.08.2017

     

     

  • "Memoria" von Florian Helgath und ChorWerk Ruhr bei Ruhrtriennale

    Florian Helgaths Plan, über die Vokalpolyphonie de Victorias die Suche der New Yorker Schule nach dem Klang an sich vorzubereiten, ist auf erstaunliche Weise aufgegangen. (…) Helgath arbeitet im „Offertorium“ an der Polyphonie des Spaniers Tomas Luis de Victoria und lässt den sechsstimmigen Chor herrlich wechselvoll erklingen. Ertönt das „Hosianna“ ganz groß und klar, nimmt der bewegliche Gesang des ChorWerk Ruhr in der Motette mit dem Moment persönlicher Trauer wieder zu. Im Maschinenraum wird ein Nachhall spürbar, und zum „Absolutio“ beherrscht der Chor ein vielstimmiges Ende, das das Spektrum des ausklingenden Tons zu einem Volumen anschwellen lässt, das einen ungeahnt erfüllt. (…)

    Für Sopran, Alt, Tenor und Bass hat John Cage in Four 2 (1990) verschiedene Töne benannt, ohne die Dauer zu bestimmen. In gewissen Zeiträumen sollen die Sängerinnen und Sänger einsetzen, wie sie ihren Akkordton auch verschieden beenden können. Helgath hat Chorpaare im Publikum verteilt. Ihr Einsatz schult das Empfinden für das räumliche Gefühl der Illusion vom Tonursprung.(…)

    In Morton Feldmans „Rothko Chapel“ (1971) erfährt man Momente, als ob der Ton erstmalig in die Welt entlassen wird. (…) Der Chor hält einen Ton, der immer umfassender wird, ja absolut erscheint. Es ist eine feine Konzentration entstanden, ein Erwarten.

    Westfälischer Anzeiger, Achim Lettmann, 27.08.2017

  • Philipp Glass: Oper Einstein on the Beach

    In Dortmund war das vor allem das Ensemble ChorWerk Ruhr – ein Chor von jungen Profisängerinnen und -sängern, die sich in den letzten Jahren auch durch ihre Produktionen für die Ruhrtriennale an die internationale Spitze gesungen haben, phänomenal sicher in Intonation und Rhythmus und dabei spielfreudig bis zur Waghalsigkeit. Der Gründer und Leiter Florian Helgath hatte zugleich die musikalische Gesamtleitung und dirigierte auch das kleine Ensemble aus Bläsern und Keyboardspielern, auf das Philipp Glass sein monumentales Werk aufgebaut hat.

    Deutschlandfunk Kultur, Ulrike Gondorf, 23.04.2017

    Die technischen Anforderungen bewältigen Florian Helgath mit dem „ChorWerk Ruhr“, dem exzellenten Solisten- und dem adäquaten neunköpfigen Instrumentalensemble mühelos. (…) Florian Helgath und das fabelhafte „ChorWerk Ruhr“, das vor allem in den wenigen Sequenzen, in denen sich die Musik aus ihren vorgestanzten Schablonen löst, erzielten ätherische Klangwirkungen. (…) Das Premieren-Publikum zeigte sich von der Bilder- und Klangflut überwältigt und reagierte entsprechend begeistert.

    Westfälische Rundschau, Pedro Obiera, 24.04.2017

     

     

     

  • Herausragender „Paulus“ mit ChorWerk Ruhr, Concerto Köln und Florian Helgath in Essen

    Der 36-köpfige Chor ließ mit ebenso kraftvollem wie kristallin-entschlacktem Klangbild keine Wünsche offen: weder in der klaren Linienführung noch im differenzierten Choralausdruck oder dem dramatischen Nachdruck „Steinigt ihn!“ (…). Riesenapplaus im Alfried-Krupp-Saal.

    ikz-online.de 07.03.2017

    ChorWerk Ruhr sang Mendelssohns „Paulus“ innig und packend

    Mit nur 36 Sängern und 46 Musikern gelang Helgath nicht nur eine romantisch innige, sondern auch eine dramatisch packende Deutung der Geschichte von Paulus. (…) Das Chorwerk Ruhr Ensemble überzeugte dabei mit plastisch gestaffeltem Klang: zart und homogen etwa im Chor "Siehe! Wir preisen selig", tänzerisch- schwingend und strahlend in der Fuge "Der Erdkreis ist nun des Herrn".

    Ruhr Nachrichten, Klaus Stübler, 06.03.2017

  • Premiere von 'Earth Diver' bei Ruhrtriennale in Essen

    Das ChorWerk Ruhr sang unter Florian Helgath, sehr gut und feingliedrig, und entwaffnend klar - wandernd im Raum.

    Westfalenpost online, 22.09.2016

    Then ChorWerk Ruhr begins to sing the music of Heinrich Schütz, an early baroque cry from God from the anguish of the Thirty Years' War, and you feel, to borrow a cliché, as though you have died and gone to heaven.

    Financial Times, Shirley Apthorp, 24.09.2016

  • Als stünde die Zeit mal still

    Wenn es einen Gott gäbe, er würde sich freuen über einen solchen Abend. Nicht, weil Bachs Motette "Komm, Jesu komm" von tiefem Glauben an ihn zeugt und Mozarts Requiem-Fragmente ohnehin unter die Haut gehen. [...]

    Das Chorwerk Ruhr und das Ensemble Resonanz unter Florian Helgath bekommen weitgehend sogar den überdimensionierten Hall des Speyerer Doms in den Griff - vor allem mit den langsamen Werken freilich, die, mit einer leichten Sopran-Alt-Dominanz, besonders gut gelingen.

    Mannheimer Morgen, Stefan M. Dettlinger, 23.07.2016

  • Nachtigall-Gesang vom Feinsten

    Ein Hörgenuss der Extraklasse folgt: Ein facettenreicher, ausdrucksstarker Gesang mit perfekter Feinabstimmung in buchstäblich allen Lagen, ein virtuoses, einfühlsames Flötenspiel und eine fesselnd vorgetragene, bezaubernde Geschichte.

    Westdeutsche Zeitung, Gabriele M. Knoll, 21.06.2016

  • Das auskomponierte Verstummen Mozarts bei der Ruhrtriennale

    Mit seinem ausgezeichneten Ensemble ChorWerk Ruhr und jeweils acht Sängerinnen und Sänger pro Stimme, hat Florian Helgath Mozarts Requiem & Georg Friedrich Haas‘ Sieben Klangräume ganz ausgezeichnet herausgearbeitet. Bachs Motette Komm, Jesu, komm mit beinahe schwerelosem Chorklang wurde im Detail ungeheuer genau interpretiert.(…) Und auch Ligetis Lux aeterna mit seinen schwebenden, komplexen Klangflächen wird bewundernswert sauber gesungen. (...) In Mozarts Ave verum corpus bezaubern Helgath und das ChorWerk Ruhr noch einmal mit ihrem überirdisch schönen Pianissimo, und die Streicher der Bochumer Symphoniker begleiten delikat: Großer Abschluss eines außergewöhnlich spannenden Konzerts.

    Online Musik Magazin, Stefan Schmöe, 05.09.2015

  • Erstklassige Gesangskultur auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein Essen

    Was das ChorWerk Ruhr an Intonationsreinheit, subtiler Artikulations- und Phrasierungskultur, an Textverständlichkeit, dynamischer Feinarbeit und vollkommener Ausgeglichenheit von Frauen- und Männerstimmen zu bieten hat, demonstrierte es bereits zum Auftakt des Konzerts mit sechs dunkel gestimmten Motetten des Engländers Hubert Parry aus dessen letzten Lebensjahren 1916-18. Recht schlicht gehaltene, sich stärker an alte als an romantische oder gar moderne Vorbilder orientierte Gesänge, in denen das ChorWerk Ruhr seine erstklassige Gesangskultur voll ausspielen konnte.

    Der Westen, Pedro Obiera, 23.02.2015

  • "Vom Zauber überirdischen Gesangs" zum 15jährigen Jubiläum des ChorWerk Ruhr

    Mit Charles Hubert Parrys Songs of Farewell hätte es keine bessere Referenz für die außerordentliche Kunst der Sänger des ChorWerk Ruhr geben können als die sechs Vertonungen des Brahms-Zeitgenossen. (…) Intonatorisch über alle Zweifel erhaben, zeugten nicht nur die mühelose, funkelnde Höhe der Soprane und die samtig-wärmende Tiefe der Bässe für wohlige Schauer. (…) Das Spitzenensemble verbindet auch eine besondere Innigkeit mit seinem bereits hochdekorierten künstlerischen Leiter Florian Helgath, der für die maximale Entfaltung der Stimmen sorgte wie in Mendelssohns Psalm-Vertonungen. (…) Nach 90 hochintensiven Minuten endete schließlich ein Konzert, das das Prädikat „Sternstunde des Chorgesangs“ wahrhaftig verdient hat.

    Rhein-Zeitung, Julia Hilgeroth-Buchner, 09.02.2015 

  • "Der Gesang der Nachtigall" bei den Audi Sommerkonzerten und bei Wege durch das Land

    Der Höhepunkt des Abends aber: Ugis Praulins The Nightingale. Ein ungemein anspruchsvolles Werk, dessen Aufführung nur den Besten vorbehalten sein kann. Jubelndes Publikum.

    Donaukurier, 14.07.2014

    Ein exzellentes Vokalensemble und ein junger Blockflötist von Weltniveau haben am Samstagabend die dominierende musikalische Seite der Kulturreihe Wege durch das Land bestimmt. […] Wie professionell und flexibel der riesige Klangkörper von Florian Helgath geleiteten ChorWerk Ruhr agiert, wurde bereits in fünf hochromantisch geprägten Liedern von Felix Mendelssohn Bartholdy deutlich.

    Neue Westfälische, 08.07.2014

  • Heinrich Schütz und Giacinto Scelsi bei Musica Viva in München

    Unvergleichliche Musikalische Exequien (1635/36) eines unvergleichlichen Heinrich Schütz auf unvergleichliche Weise vom wahrhaft unvergleichlichen Ensemble ChorWerk Ruhr zelebriert, das war jenseits aller Alltäglichkeit.

    Neue Musikzeitung 30.03.2014

  • Traumsommernacht auf Zollverein Essen

    Mit Benjamin Brittens "Five Flower Songs" (op. 47) etwa, [...] bewiesen die Sänger nicht nur individuelles Talent, sondern auch einen perfekt aufeinander abgestimmten, runden Chorklang, der a capella noch stärker zur Geltung kommt. [...]

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Anna Ernst, 29.07.2013

  • Bachs "H-moll Messe" in Kempen außerordentlich interpretiert

    Bei Florian Helgath, dem jungen Leiter des ChorWerk Ruhr, laufen die Energiefäden zusammen, die dieses Konzert zu einem besonderen, zu einem nachhaltig eindrücklichen machen.  […] Selten hat man so deutlich artikulierte, so musikalisch phrasierte Polyphonie erlebt, selten so gut aufeinander hörende Sänger erlebt. […] Die unglaublich ernsthafte Art, mit der Helgath arbeitet, legt Schichten des Werks bloß, die für gewöhnlich Musikwissenschaftlern vorbehalten sind.

    Rheinische Post, Armin Kaumanns, 05.11.2013

  • Helmut Lachenmann "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" in der Jahrhunderthalle Bochum

    Und was die Solistinnen, das Vokalensemble und die Instrumentalisten unter der Leitung von Emilio Pomàrico leisten in dieser Aufführung des Mädchens mit den Schwefelhölzern, das ist wahrhaftig ein Wunder an Präzision und Klangfantasie.

    Deutschlandradio Kultur, Ulrike Gondorf, 14.09.2013

Diskografie

Brahms: Ein Deutsches Requiem Florian Helgath
ChorWerk Ruhr
Sebastian Breuing & Christoph Schnackertz Klavier
Solisten
(Coviello Classics 2019)