© Pedro Malinowski

Chorwerk Ruhr

Florian Helgath, Leitung

02.10.2022, 20./22.01.2023 und nach Absprache
Chorbuch

J. S.Bach: Singet dem Herrn ein neues Lied BWV 225
J.S. Bach: Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf BWV 226
J.S. Bach: Fürchte Dich nicht, ich bin bei dir BWV 228
Mauricio Kagel: Chorbuch für Vokalensemble und Tasteninstrumente (mit eingeschobenen Chorälen von J.S. Bach)
J.S. Bach: 2 Werke für Orgel solo

Björn Colell, Theorbe
Lies Wyers, Violone
Christoph Schnackertz, Klavier
Christoph Lehmann, Orgel und Harmonium
Florian Helgath, Dirigent


03. - 12.02.2023
Sonnengesang

Orlando di Lasso: Kyrie, Sanctus und Agnus Dei aus Missa super Osculetur
Martin Wistinghausen: Neues Werk für Violoncello, Kammerchor und Schlagzeug (2020)
Sofia Gubaidulina: Sonnengesang für Violoncello, Kammerchor und Schlagzeug (1997)

Narek Haknnazaryan, Violoncello
Alexander Maczewski und Nicholas Bardach, Schlagzeug
Sebastian Breuning, Celesta
Florian Helgath, Dirigent

11. - 14.05.2023 sowie nach Absprache
"Bodenschätze" : Motetten des 17. Jahrhunderts

Werke von Dieter Schnebel, Moritz Landgraf von Hessen, Aspirio Pacelli, Hyronimus Praetorius, Orlando di Lasso, Johann Kaspar Kerll, Martin Wistinghausen, Michael Praetorius, David Pohle,
Jacobus Gallus, Marco Antonio Ingegneri, Andrea Gabrieli und Giovanni Gabrieli

Florian Helgath, Dirigent
Capella de la Torre
Katharina Bäuml, Schalmei

2022/23
Chansons des 20. Jahrhunderts

Goffredo Petrassi: Nonsense madrigals für Chor a cappella
Luciano Berio: Cries of London für 8 Stimmen a cappella
Paul Hindemith Six Chansons für Chor a cappella
Francis Poulenc: Sept chansons für Chor a cappella
Einojuhani Rautavaara: Die erste Elegie für Chor a cappella

Florian Helgath, Dirigent

2022/23
Ave Maris Stella

Michael Ostrzyga: Werk für Chor a cappella
Frank Martin: Songs of Ariel für Chor a cappella (1950)
Jaakko Mäntyjärvi: Canticum calamitatis maritimae für Chor a cappella (1997)
Arvo Pärt: Morning Star für Chor a cappella (2007)
Weitere Ave maris stella Vertonungen

Florian Helgath, Dirigent

2022/23
Flower Songs

Benjamin Britten: Five Flower Songs für Chor a cappella
Edward Elgar: My love dwelt in a northern land op. 18/3
Gustav Holst: Choral Hyms from the Rig Veda op. 26 für Frauenchor und Harfe
Gerard Finzi: Seven Poems of Robert Bridges op. 17 (1934-1937)
Benjamin Britten: Choral Dances für Chor a cappella

N.N., Harfe
Florian Helgath, Dirigent

2022/23
Entflieht auf leichten Kähnen

Anton Webern/Clytus Gottwald: Vier frühe Lieder (um 1900)
Arnold Schönberg: Friede auf Erden (1907)
Ernst Krenek: Die Jahreszeiten (1925)
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Anton Webern: Entflieht auf leichten Kähnen (1908)
Arnold Schönberg: Dreimal tausend Jahre (1947)
Ernst Krenek: In Coena Domini aus Lamentatio Jeremiae Prophetae (1942)

Florian Helgath, Dirigent

2022/23
Marienvesper

Claudio Monteverdi: Marienvesper SV 206 (1610)

Ensemble Daimonion
Solisten: N.N.
Florian Helgath, Dirigent

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Chorwerk Ruhr

Chorwerk Ruhr zählt zu den bedeutendsten Kammerchören in Deutschland. Das 1999 gegründete Vokalensemble entwickelte sich zu einer festen Säule der Vokalkunst im deutschsprachigen Raum. Die außerordentliche Qualität des Chores ist es, den speziellen Anforderungen solistischer Besetzungen ebenso gerecht zu werden wie eine perfekte Verschmelzung des Ensembles im Chorklang zu erreichen.

Im November 2011 hat der mehrfach ausgezeichnete Dirigent Florian Helgath die Künstlerische Leitung übernommen. Er sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit darin, neue Chormusik in Bezug auf traditionelle Musikformen zu beleuchten und somit für den Zuhörer vor dem Hintergrund der reichen Musikgeschichte neu wirken zu lassen. Mit dem erstklassigen Ensemble setzt er Chormusik auf höchstem Niveau um.

Chorwerk Ruhr hat sich als eines der hochwertigen künstlerischen Markenzeichen der Metropolregion Ruhr und als einer der Spitzenchöre Deutschlands etabliert. Seit der Gründung fanden Konzerte mit Musik aus allen Epochen bis zur Gegenwart statt in Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie George Benjamin, Frieder Bernius, Sylvain Cambreling, Reinhard Goebel, Robin Gritton, Rupert Huber, Susanna Mälkki, Kent Nagano, Peter Neumann, Emilio Pomàrico, Peter Rundel, Marcus Stenz, Bruno Weil und Hans Zender.



In Konzerten mit renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Concerto Köln, Ensemble Resonanz, l’arte del mondo, Ensemble Musikfabrik, Ensemble Modern, den Bochumer Symphonikern, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks begeistert Chorwerk Ruhr immer wieder sein Publikum und erntet herausragende Kritiken. Häufige Aufnahmen durch WDR und DLF und die Teilnahme an nationalen sowie internationalen Musikfestivals spiegeln die Beliebtheit des Ensembles wider. Mit dem TENSO Netzwerk arbeitet der Chor auf organisatorischer Ebene regelmäßig mit professionellen Kammerchören in ganz Europa zusammen. Alljährlich kooperiert Chorwerk Ruhr in besonderer Form mit der Ruhrtriennale.

Chorwerk Ruhr ist ein Bestandteil der Kultur Ruhr GmbH, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Saison 2021/22

Video: ChorWerk Ruhr auf youtube.

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Florian Helgath

Florian Helgath hat sich in kurzer Zeit als einer der führenden Chordirigenten der jüngeren Generation etabliert. Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter von Chorwerk Ruhr und der Zürcher Sing-Akademie seit 2017. Mit diesen Spitzenensembles erarbeitet er auf höchstem Niveau Chormusik aller Epochen, sowohl mit A cappella Musik als auch im chorsinfonischen Bereich. 

Von 2009 bis 2015 leitete Florian Helgath den Dänischen Rundfunkchor und war von 2008 bis 2016 Dirigent des Via Nova Chors München. Mit diesem Ensemble hat er zahlreiche Uraufführungen dirigiert und wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Florian Helgath ist regelmäßig zu Gast beim SWR Vokalensemble, RIAS Kammerchor, MDR Rundfunkchor, Chor des Bayerischen Rundfunks, Vocalconsort Berlin, Netherlands Radio Choir, Choeur de Radio France, Flemish Radio Choir, Norwegian Soloists‘ Choir, Chor der Warschauer Nationalphilharmonie u.a. und arbeitete mit Orchestern wie Concerto Köln, Akademie für Alte Musik Berlin, B’Rock Orchestra, Orchestra La Scintilla, Brussels Philharmonic, Odense Symphony, Münchner Rundfunkorchester, WDR Funkhausorchester, Münchner Symphoniker, Bochumer Symphoniker, Dortmunder Philharmoniker, Berner Kammerorchester, Danish Chamber Orchestra und Ensemble Resonanz zusammen.

Auftritte führten ihn in zahlreiche große Konzerthäuser, zu den Berliner Festspielen, Schwetzinger Festspiele, Audi Sommerkonzerte, Eclat Festival Neue Musik Stuttgart, Thüringer Bachwochen und insbesondere zur Ruhrtriennale, wo er zahlreiche zeitgenössische Musiktheaterproduktionen und verschiedene andere Projekte gestaltete. Neben A cappella Projekten liegen Florian Helgaths Schwerpunkte zunehmend auf Aufführungen von chorsinfonischem und sinfonischem Repertoire.

Kommende Höhepunkte beinhalten Gastdirigate beim RIAS Kammerchor, Stavanger Symphony & Chorus, Aarhus Symphony & Chorus, Hungarian Radio Choir, South Denmark Philharmonic & Choir, Choeur de Radio France, Konzerte mit Chorwerk Ruhr im Muziekgebouw Amsterdam und deSingel Antwerpen u.a.

Florian Helgaths Diskografie beinhaltet zahlreiche hochdotierte Alben wie Praetorius & Italy mit dem RIAS Kammerchor, Capella de la Torre bei Sony Classical/deutsche harmonia mundi, Mozart Requiem (Fassung Michael Ostrzyga 2019), Brahms Requiem (Klavierfassung) mit Chorwerk Ruhr bei Coviello Classics, das Album Geistliche Gesänge mit Werken von J.S. Bach, Reger, Knut Nystedt mit dem MDR Rundfunkchor (ICMA Award 2017), Da Pacem: Echo der Reformation mit dem RIAS Kammerchor und Capella de la Torre (ECHO Klassik 2017), Drei Chöre a cappella von Walter Furrer mit der Zürcher Sing-Akademie bei SRF2 Kultur, Werke von Palestrina und Wagner mit dem MDR Rundfunkchor, J.S. Mayr Missa in c – Stabat Mater mit dem Orpheus Vokalensemble und Concerto Köln und Zeitgenössische Chormusik mit dem Via Nova Chor. Das Album von Tigran Mansurians Requiem mit dem RIAS Kammerchor unter Florian Helgaths Einstudierung zusammen mit dem Münchener Kammerorchester bei ECM Records wurde für einen Grammy 2018 nominiert.

Florian Helgath folgte im Oktober 2020 einem Ruf als Professor an die Hochschule für Musik und Tanz in Köln und unterrichtet dort das Fach Chordirigieren in den Studiengängen Bachelor und Master.

Erste musikalische Erfahrungen sammelte Florian Helgath in seiner Heimatstadt bei den Regensburger Domspatzen und später an der Hochschule für Musik und Theater in München. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Michael Gläser, Stefan Parkman und Dan Olof Stenlund, die ihn in seiner Entwicklung als Dirigent entscheidend prägten.

Internationale Erfolge erzielte er als Preisträger bei Wettbewerben wie dem Eric Ericson Award 2006 in Schweden sowie bei der Competition For Young Choral Conductors 2007 in Budapest.

Saison 2021/22

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Aktuell

Florian Helgath dirigiert ChorWerk Ruhr und B'Rock Continuo in Antwerpen

Florian Helgath dirigiert die Produktion Earth Diver mit Musik von Heinrich Schütz und Nikolaus Brass mit ChorWerk Ruhr und B'Rock Continuo in Antwerpen vom 11. - 14. Oktober.

Chorwerk Ruhr & Florian Helgath bei Ruhrtriennale

Florian Helgath leitet im Rahmen der Ruhrtriennale zwei Konzerte mit Mendelssohn: Elias zusammen mit Chorwerk Ruhr, Concerto Köln und Solisten am 9. und 10. September in Bochum Jahrhunderthalle.

Presse

  • Album: Mozart Requiem

    Das Ereignis der neuen Einspielung ist ohnehin die Interpretation durch das Chorwerk Ruhr und das Concerto Köln unter Leitung von Florian Helgath, der mit seiner ebenso inspirierten wie schlanken, energiereichen und ausdrucksstarken Gestaltung Bestmarken setzt. Brillant der Chor, der stets transparent klingt, dynamisch weit, aber ohne aufgesetzte Extravaganzen ausgreift und die melodischen Verläufe glasklar zum Klingen bringt. Florian Helgath setzt starke Akzente, behält aber immer Maß, entgleist nicht in Übertreibungen wie hochgejubelte Stars à la Currentzis & Co. Zusammen mit dem nicht weniger exzellenten Concerto Köln und einem ausgewogenen Solistenquartett verdient die Aufnahme einen Spitzenplatz in jeder Diskothek.

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Pedro Obiera, 26.06.2020

  • Album: Brahms Ein Deutsches Requiem mit Chorwerk Ruhr

    […] Florian Helgath arbeitet mit einer kleinen Gruppe von Sängern zusammen und findet die Vorwärtsbewegung, die Brahms 'Phrasen am Leben erhält, auch wenn das Tempo gemächlich ist. Besonders eindrucksvoll ist der beschwingte Rhythmus, den er im vierten Satz findet, und das Drama in der Darstellung des Jüngsten Gerichts im sechsten Satz. […] Von allen Einspielungen der Klavierversion (zu 4 Händen), die ich gehört habe, steht diese jetzt auf meiner Liste ganz oben.

    www.choirandorgan.com, Philip Reed, November 2019

  • Mozart Requiem/Michael Ostrzyga mit Florian Helgath und Concerto Köln beim Rheingau Musik Festival

    Hochpräzise Einsätze, genaues Intonieren, der rigorose Verzicht auf romantisierendes Verschleifen der Töne, monolithische Klarheit und eine strukturgebende Phrasierung sind Markenzeichen dieser grandiosen Formation.

    Frankfurter Allgemeine Zeitung, Christian Rupp, 19.08.2019

  • Berio & Striggio mit Chorwerk Ruhr bei Ruhrtriennale

    Bei der Ruhrtriennale war Berios „Coro“ mit dem großartigen Chorwerk Ruhr zu hören, das sich unter Leitung von Florian Helgath mit den Duisburger Philharmonikern zusammengetan hatte. […] Helgath hatte fünf Gruppen aus Sängern und Instrumentalisten in der Halle postiert: zwei hinten, von denen ein beinahe körperloser Klang herüberdrang. Einer auf der Empore, einer links, einer mittig. So ergab sich eine fein austarierte Klangmischung, die sich ins Luxuriöse steigern konnte. Der Klang war als feines Gespinst zu erleben: fein gestaffelt, mit Raum für sorgsam ausgewogene Einzelstimmen.[…] Ein besonderes Erlebnis war das „Agnus dei“, in dem sich die Stimmen 60-fach aufteilen: als sei der Raum voller feiner Klang-Stränge, behutsam und doch leidenschaftlich musiziert.[…] Damit haben das Chorwerk Ruhr, Florian Helgath und die Duisburger Philharmoniker – wieder einmal für einen Glanzpunkt im Triennale-Programm gesorgt.

    Westfälischer Anzeiger, Edda Breski, 03.09.2019

  • J.S. Bach: Johannespassion mit Florian Helgath

    Die 25 Mitglieder des Edel-Vokalensembles Chorwerk Ruhr sind allesamt Solisten, aber dennoch singen sie wie aus einem Guss – und das, obwohl sie hier gemischt – also nicht nach Stimmen geordnet – aufgestellt waren. Das führte zu einer besonders lebendigen und erfrischenden Wiedergabe. Lupenreine Intonation, reich gestufte Klangentfaltung und klarste Diktion sind selbstverständlich Standard.

    Rheinische Post, Heide Oehmen, 05.04.2019

  • J.S. Bach & Mauricio Kagel bei Ruhrtriennale

    Wenn Chorwerk Ruhr und Florian Helgath bei der Ruhrtriennale auftreten, ist ein musikalischer Genuss auf höchstem Niveau garantiert. Wenn das Ensemble die originalen Choräle von J.S. Bach in vollendeter, stimmlicher Ausgewogenheit mit perfekter Artikulation und Phrasierung in fast tänzerisch schwebender Eleganz vorträgt, fallen die schroffen Kontraste und Brüche der Kagelschen Kommentare umso krasser ins Ohr (…). Mit Flüstertüten ausgestattet, hechelt, zischt und ruft der Chor Teile der Choralsegmente ebenso virtuos heraus wie er Bach in makelloser Schönheit vorträgt (…). Das Publikum war auf Zeche Zollverein in Essen begeistert.

    Allgemeiner Anzeiger, Pedro Obiera, 22.09.2018

    Die avantgardistischen Spielarten von Mauricio Kagels Chorbuch bringen Florian Helgath und ChorWerk Ruhr glänzend zum Ausdruck, souverän in allen Ausdrucksformen und mit enorm starker Präsenz (…). „Singet dem Herrn“ von J.S. Bach gestaltet der Chor hochvirtuos und mit frappierender Leichtigkeit.

    Online Musik Magazin, Stefan Schmöe, 22.09.2018

  • Brahms Requiem in Fassung für Klavierduo und Chor

    Das Chorwerk Ruhr und Florian Helgath führten in der gut gefüllten Philharmonie Mercatorhalle Duisburg die beiden bedeutendsten geistlichen Werke von Johannes Brahms, das Deutsche Requiem und Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen mit nur 29 Stimmen in vorbildlich prägnanter Weise auf. Das wirkte nicht nur äußerst durchsichtig und lebendig, mehr als sonst vor allem im sechsten Satz "Denn wir haben hie keine bleibende Statt", das hatte auch durch den überwältigenden Wohlklang durchaus Gänsehaut-Qualität. Selbst für das immer erstklassige Kultensemble war das eine Sternstunde der Chormusik.

    Rheinische Post, Ingo Hoddick, 28.11.2017

     

     

  • Wenn sich Alte und Neue Musik auf Augenhöhe begegnen: "Memoria" in Dortmund

    Dazu bedarf es eines solch exzellenten Ensembles wie des ChorWerks Ruhr, das uns unter Florian Helgaths umsichtiger Leitung im Rahmen der Ruhrtriennale sehr ungewöhnliche, so spannende wie betörende Hörerlebnisse beschert hat. Dies in der Maschinenhalle der Dortmunder Zeche Zollern, wo sich der Klang im Raum frei entfaltet, dabei stets greifbar bleibt trotz der enormen Dimensionen des Gebäudes. (…) Ein faszinierender Abend.

    Westdeutsche Zeitung, Martin Schrahn, 29.08.2017

     

     

  • "Memoria" von Florian Helgath und ChorWerk Ruhr bei Ruhrtriennale

    Florian Helgaths Plan, über die Vokalpolyphonie de Victorias die Suche der New Yorker Schule nach dem Klang an sich vorzubereiten, ist auf erstaunliche Weise aufgegangen. (…) Helgath arbeitet im „Offertorium“ an der Polyphonie des Spaniers Tomas Luis de Victoria und lässt den sechsstimmigen Chor herrlich wechselvoll erklingen. Ertönt das „Hosianna“ ganz groß und klar, nimmt der bewegliche Gesang des ChorWerk Ruhr in der Motette mit dem Moment persönlicher Trauer wieder zu. Im Maschinenraum wird ein Nachhall spürbar, und zum „Absolutio“ beherrscht der Chor ein vielstimmiges Ende, das das Spektrum des ausklingenden Tons zu einem Volumen anschwellen lässt, das einen ungeahnt erfüllt. (…)

    Für Sopran, Alt, Tenor und Bass hat John Cage in Four 2 (1990) verschiedene Töne benannt, ohne die Dauer zu bestimmen. In gewissen Zeiträumen sollen die Sängerinnen und Sänger einsetzen, wie sie ihren Akkordton auch verschieden beenden können. Helgath hat Chorpaare im Publikum verteilt. Ihr Einsatz schult das Empfinden für das räumliche Gefühl der Illusion vom Tonursprung.(…)

    In Morton Feldmans „Rothko Chapel“ (1971) erfährt man Momente, als ob der Ton erstmalig in die Welt entlassen wird. (…) Der Chor hält einen Ton, der immer umfassender wird, ja absolut erscheint. Es ist eine feine Konzentration entstanden, ein Erwarten.

    Westfälischer Anzeiger, Achim Lettmann, 27.08.2017

  • Philipp Glass: Oper Einstein on the Beach

    In Dortmund war das vor allem das Ensemble ChorWerk Ruhr – ein Chor von jungen Profisängerinnen und -sängern, die sich in den letzten Jahren auch durch ihre Produktionen für die Ruhrtriennale an die internationale Spitze gesungen haben, phänomenal sicher in Intonation und Rhythmus und dabei spielfreudig bis zur Waghalsigkeit. Der Gründer und Leiter Florian Helgath hatte zugleich die musikalische Gesamtleitung und dirigierte auch das kleine Ensemble aus Bläsern und Keyboardspielern, auf das Philipp Glass sein monumentales Werk aufgebaut hat.

    Deutschlandfunk Kultur, Ulrike Gondorf, 23.04.2017

    Die technischen Anforderungen bewältigen Florian Helgath mit dem „ChorWerk Ruhr“, dem exzellenten Solisten- und dem adäquaten neunköpfigen Instrumentalensemble mühelos. (…) Florian Helgath und das fabelhafte „ChorWerk Ruhr“, das vor allem in den wenigen Sequenzen, in denen sich die Musik aus ihren vorgestanzten Schablonen löst, erzielten ätherische Klangwirkungen. (…) Das Premieren-Publikum zeigte sich von der Bilder- und Klangflut überwältigt und reagierte entsprechend begeistert.

    Westfälische Rundschau, Pedro Obiera, 24.04.2017

     

     

     

  • Herausragender „Paulus“ mit ChorWerk Ruhr, Concerto Köln und Florian Helgath in Essen

    Der 36-köpfige Chor ließ mit ebenso kraftvollem wie kristallin-entschlacktem Klangbild keine Wünsche offen: weder in der klaren Linienführung noch im differenzierten Choralausdruck oder dem dramatischen Nachdruck „Steinigt ihn!“ (…). Riesenapplaus im Alfried-Krupp-Saal.

    ikz-online.de 07.03.2017

    ChorWerk Ruhr sang Mendelssohns „Paulus“ innig und packend

    Mit nur 36 Sängern und 46 Musikern gelang Helgath nicht nur eine romantisch innige, sondern auch eine dramatisch packende Deutung der Geschichte von Paulus. (…) Das Chorwerk Ruhr Ensemble überzeugte dabei mit plastisch gestaffeltem Klang: zart und homogen etwa im Chor "Siehe! Wir preisen selig", tänzerisch- schwingend und strahlend in der Fuge "Der Erdkreis ist nun des Herrn".

    Ruhr Nachrichten, Klaus Stübler, 06.03.2017

  • Premiere von 'Earth Diver' bei Ruhrtriennale in Essen

    Das ChorWerk Ruhr sang unter Florian Helgath, sehr gut und feingliedrig, und entwaffnend klar - wandernd im Raum.

    Westfalenpost online, 22.09.2016

    Then ChorWerk Ruhr begins to sing the music of Heinrich Schütz, an early baroque cry from God from the anguish of the Thirty Years' War, and you feel, to borrow a cliché, as though you have died and gone to heaven.

    Financial Times, Shirley Apthorp, 24.09.2016

  • Als stünde die Zeit mal still

    Wenn es einen Gott gäbe, er würde sich freuen über einen solchen Abend. Nicht, weil Bachs Motette "Komm, Jesu komm" von tiefem Glauben an ihn zeugt und Mozarts Requiem-Fragmente ohnehin unter die Haut gehen. [...]

    Das Chorwerk Ruhr und das Ensemble Resonanz unter Florian Helgath bekommen weitgehend sogar den überdimensionierten Hall des Speyerer Doms in den Griff - vor allem mit den langsamen Werken freilich, die, mit einer leichten Sopran-Alt-Dominanz, besonders gut gelingen.

    Mannheimer Morgen, Stefan M. Dettlinger, 23.07.2016

  • Nachtigall-Gesang vom Feinsten

    Ein Hörgenuss der Extraklasse folgt: Ein facettenreicher, ausdrucksstarker Gesang mit perfekter Feinabstimmung in buchstäblich allen Lagen, ein virtuoses, einfühlsames Flötenspiel und eine fesselnd vorgetragene, bezaubernde Geschichte.

    Westdeutsche Zeitung, Gabriele M. Knoll, 21.06.2016

  • Das auskomponierte Verstummen Mozarts bei der Ruhrtriennale

    Mit seinem ausgezeichneten Ensemble ChorWerk Ruhr und jeweils acht Sängerinnen und Sänger pro Stimme, hat Florian Helgath Mozarts Requiem & Georg Friedrich Haas‘ Sieben Klangräume ganz ausgezeichnet herausgearbeitet. Bachs Motette Komm, Jesu, komm mit beinahe schwerelosem Chorklang wurde im Detail ungeheuer genau interpretiert.(…) Und auch Ligetis Lux aeterna mit seinen schwebenden, komplexen Klangflächen wird bewundernswert sauber gesungen. (...) In Mozarts Ave verum corpus bezaubern Helgath und das ChorWerk Ruhr noch einmal mit ihrem überirdisch schönen Pianissimo, und die Streicher der Bochumer Symphoniker begleiten delikat: Großer Abschluss eines außergewöhnlich spannenden Konzerts.

    Online Musik Magazin, Stefan Schmöe, 05.09.2015

  • Erstklassige Gesangskultur auf dem Weltkulturerbe Zeche Zollverein Essen

    Was das ChorWerk Ruhr an Intonationsreinheit, subtiler Artikulations- und Phrasierungskultur, an Textverständlichkeit, dynamischer Feinarbeit und vollkommener Ausgeglichenheit von Frauen- und Männerstimmen zu bieten hat, demonstrierte es bereits zum Auftakt des Konzerts mit sechs dunkel gestimmten Motetten des Engländers Hubert Parry aus dessen letzten Lebensjahren 1916-18. Recht schlicht gehaltene, sich stärker an alte als an romantische oder gar moderne Vorbilder orientierte Gesänge, in denen das ChorWerk Ruhr seine erstklassige Gesangskultur voll ausspielen konnte.

    Der Westen, Pedro Obiera, 23.02.2015

  • "Vom Zauber überirdischen Gesangs" zum 15jährigen Jubiläum des ChorWerk Ruhr

    Mit Charles Hubert Parrys Songs of Farewell hätte es keine bessere Referenz für die außerordentliche Kunst der Sänger des ChorWerk Ruhr geben können als die sechs Vertonungen des Brahms-Zeitgenossen. (…) Intonatorisch über alle Zweifel erhaben, zeugten nicht nur die mühelose, funkelnde Höhe der Soprane und die samtig-wärmende Tiefe der Bässe für wohlige Schauer. (…) Das Spitzenensemble verbindet auch eine besondere Innigkeit mit seinem bereits hochdekorierten künstlerischen Leiter Florian Helgath, der für die maximale Entfaltung der Stimmen sorgte wie in Mendelssohns Psalm-Vertonungen. (…) Nach 90 hochintensiven Minuten endete schließlich ein Konzert, das das Prädikat „Sternstunde des Chorgesangs“ wahrhaftig verdient hat.

    Rhein-Zeitung, Julia Hilgeroth-Buchner, 09.02.2015 

  • "Der Gesang der Nachtigall" bei den Audi Sommerkonzerten und bei Wege durch das Land

    Der Höhepunkt des Abends aber: Ugis Praulins The Nightingale. Ein ungemein anspruchsvolles Werk, dessen Aufführung nur den Besten vorbehalten sein kann. Jubelndes Publikum.

    Donaukurier, 14.07.2014

    Ein exzellentes Vokalensemble und ein junger Blockflötist von Weltniveau haben am Samstagabend die dominierende musikalische Seite der Kulturreihe Wege durch das Land bestimmt. […] Wie professionell und flexibel der riesige Klangkörper von Florian Helgath geleiteten ChorWerk Ruhr agiert, wurde bereits in fünf hochromantisch geprägten Liedern von Felix Mendelssohn Bartholdy deutlich.

    Neue Westfälische, 08.07.2014

  • Heinrich Schütz und Giacinto Scelsi bei Musica Viva in München

    Unvergleichliche Musikalische Exequien (1635/36) eines unvergleichlichen Heinrich Schütz auf unvergleichliche Weise vom wahrhaft unvergleichlichen Ensemble ChorWerk Ruhr zelebriert, das war jenseits aller Alltäglichkeit.

    Neue Musikzeitung 30.03.2014

  • Traumsommernacht auf Zollverein Essen

    Mit Benjamin Brittens "Five Flower Songs" (op. 47) etwa, [...] bewiesen die Sänger nicht nur individuelles Talent, sondern auch einen perfekt aufeinander abgestimmten, runden Chorklang, der a capella noch stärker zur Geltung kommt. [...]

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Anna Ernst, 29.07.2013

  • Bachs "H-moll Messe" in Kempen außerordentlich interpretiert

    Bei Florian Helgath, dem jungen Leiter des ChorWerk Ruhr, laufen die Energiefäden zusammen, die dieses Konzert zu einem besonderen, zu einem nachhaltig eindrücklichen machen.  […] Selten hat man so deutlich artikulierte, so musikalisch phrasierte Polyphonie erlebt, selten so gut aufeinander hörende Sänger erlebt. […] Die unglaublich ernsthafte Art, mit der Helgath arbeitet, legt Schichten des Werks bloß, die für gewöhnlich Musikwissenschaftlern vorbehalten sind.

    Rheinische Post, Armin Kaumanns, 05.11.2013

  • Helmut Lachenmann "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" in der Jahrhunderthalle Bochum

    Und was die Solistinnen, das Vokalensemble und die Instrumentalisten unter der Leitung von Emilio Pomàrico leisten in dieser Aufführung des Mädchens mit den Schwefelhölzern, das ist wahrhaftig ein Wunder an Präzision und Klangfantasie.

    Deutschlandradio Kultur, Ulrike Gondorf, 14.09.2013

Diskografie

Bodenschätze Florian Helgath
Chorwerk Ruhr
Capella de la Torre
(Coviello Classics 2021)
Mozart: Requiem Florian Helgath
Chorwerk Ruhr
Gabriela Scherer - Anke Vondung - Tilman Lichdi - Tobias Berndt
Concerto Köln
(Coviello Classics 2020)
Brahms: Ein Deutsches Requiem Florian Helgath
Chorwerk Ruhr
Sebastian Breuing & Christoph Schnackertz Klavier
Solisten
(Coviello Classics 2019)