© Harald Hoffmann
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Arcis Saxophon Quartett mit Martin Funda, Violine

American Dreams

Termine nach Absprache
American Dreams

Steve Reich: New York Counterpoint
Antonin Dvorak: Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches"
George Gershwin/Sylvain Dedenon: „Porgy and Bess“ Suite
Marc Marder: I came with shoes/Je suis venu avec des chaussures für Saxophonquartett und Violine
Leonard Bernstein: "West Side Story" für Saxophonquartett und Violine

Endlos bezaubernde Prärielandschaften, der aufregende Puls der Stadt, die niemals schläft, das „swingende“ Südstaatenleben, Geschichten voller Träume, Hoffnungen und Liebe: in American Dreams präsentiert das Quartett die ganze musikalische Bandbreite des American Way of Life – und holt sich dazu sensationelle Verstärkung. Mit Vineta Sareika an der Geige, Primaria des weltberühmten Artemis Quartetts, nehmen sie das Publikum mit auf einen einzigartigen musikalischen Streifzug durch das große, weite Amerika.

Martin Funda, Violine

Martin Funda gehört als Primarius und Gründungsmitglied des Armida Quartetts spätestens seit dem Gewinn des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2012, bei dem das Quartet mit dem 1. Preis, dem Publikumspreis, sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, zu einem gern gesehenen Podiumsgast der internationalen Musikszene.

 Als Jungstudent erhielt er Unterricht bei Prof. Anne-Katrin Lindig an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und studierte anschließend bei Prof. Nora Chastain an der Universität der Künste in Berlin. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei   Antje Weithaas, Norbert Brainin, Kolja Blacher, Donald Weilerstein, Tabea Zimmermann, Günter Pichler, Natalia Prischepenko und dem Artemis Quartett.

Er wuchs in einer Musikerfamilie auf - sein Vater ist Orchestermusiker und seine Mutter Musikpädagogin. Nicht zuletzt dies führte zu Martins Interesse an einer vielseitigen Karriere. Neben der intensiven Arbeit als Primarius des Armida Quartetts widmet er sich ebenso begeistert dem Unterrichten und der Arbeit mit größeren Ensembles.

Erste Orchestererfahrung sammelte er in den europäischen Jugendorchestern, dem European Union Youth Orchestra und dem Gustav Mahler Youth Orchestra. Während der Studienzeit spielte er regelmäßig Aushilfe bei den Berliner Philharmoniker, der Staatskapelle Berlin, dem Kammerorchester Berlin und ist derzeit als Gastkonzertmeister und künstlerischer Leiter verschiedener Orchester und Ensembles in Deutschland tätig.

Das Armida Quartett war "New Generation Artist“ der BBC und wurde für die Saison 2016/17 in das Programm der Rising Stars der Europäischen Konzerthallen (ECHO) aufgenommen. Es gastiert weltweit in den gefragtesten Konzertreihen und spielt bei internationalen Festivals. Außerdem veröffentlichte das Ensemble mehrere hochgelobte CD-Aufnahmen und wurde mit der Debut CD in die Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

Seit 2015 betreut das Quartett als künstlerischer Berater die Neuedition aller Streichquartette von W.A. Mozart des G. Henle Verlags und präsentiert diese in den kommenden Jahren auf einer neuen Gesamteinspielung.

Von 2012 – 2016 unterrichtete Martin Funda als Assistent des Artemis Quartetts im Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin. Seine Erfahrungen als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker gibt er mit großem Enthusiasmus an Nachwuchsmusiker weiter und bereitet Studierende auf Aufnahmeprüfungen, Orchesterprobespiele, Wettbewerbe und Konzerte vor.

Saison 2017/18

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Presse

  • Arcis Saxophon Quartett in München

    Im langsamen 2. Satz in Dvoraks „Amerikanischem“ Quartett bezauberte der Saxophongesang der Vier. Das glückte auch bei Samuel Barbers Adagio für Streicher. Die beiden Suiten aus Leonard Bernsteins "West Side Story" und George Gershwins "Porgy and Bess" zeigten alle Qualitäten dieses brillanten Quartetts: Vitalität, kammermusikalisches Aufeinanderhören, ansteckende Spiellust und eine virtuose und tonliche Eleganz des Zusammenspiels, die aus vier Einzelspielern eine erstklassige Formation macht. Zu Recht großer Beifall!

    Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 18.03.2018

  • Neue CD: J.S. Bach/George Gershwin/Franco Donatoni

    Der Ensembleklang ist erstaunlich homogen und Altsaxophonistin Ricarda Fuss und Sopransaxophonist Claus Hierluksch gelingt es, weiche Klangfarben beizusteuern und den Obertongehalt zu dosieren. (…) Während die vier spektakuläre Facetten ihres Ausdrucks bei Gershwins spritziger Suite zeigen können, legen sie besonders im mittleren Teil einen eindringlichen Bach hin: ein Andante in beinahe impressionistischen Klangfarben.

    MDR Kultur, Jan Kubon und Michael Kuhlmann, 26.06.2017

    Dass die vier Musiker des Arcis Saxophon Quartetts ihre Instrumente beherrschen, versteht sich. Stärker aber wiegt, dass sie dieses Können innovativ einsetzen.(…) Klarheit im Arrangement und klangliche Perfektion mit makellosem Ansatz sind die Mittel des Arcis Quartetts auf ihrem neuen Album. Bachs melodische Stringenz und die mitreißend fließende Variationenfülle erforschen die vier Saxophone mit beinahe lässiger Eleganz, ohne auch nur eine Sekunde an Spannung zu verlieren. (…) In der Arcis-Interpretation von Gershwins "Porgy And Bess"-Suite siegt die schwindlig machende technische Brillanz. Ein Ballett auf dem musikalischen Hochseil, geerdet durch die Bariton-Parts von Jure Knez.

    Spiegel Online, Werner Theurich, 23.04.2017

  • Arcis Saxophon Quartett in München

    „Ein junges Ensemble mit einer solch ansteckenden Spielfreude – vom perfekten Handwerk redet man erst gar nicht – lässt sich kein Publikum entgehen: Wer sie einmal gehört hat, kommt wieder.“

    TZ München, Beate Kayser, 04.03.2016