© Harald Hoffmann
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Arcis Saxophon Quartett mit Florian Schötz, Violine

American Dreams

Termine nach Absprache
American Dreams

Steve Reich: New York Counterpoint
Antonin Dvorak: Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches"
George Gershwin/Sylvain Dedenon: „Porgy and Bess“ Suite
Marc Marder: I came with shoes/Je suis venu avec des chaussures für Saxophonquartett und Violine
Leonard Bernstein: "West Side Story" für Saxophonquartett und Violine

Endlos bezaubernde Prärielandschaften, der aufregende Puls der Stadt, die niemals schläft, das „swingende“ Südstaatenleben, Geschichten voller Träume, Hoffnungen und Liebe: in American Dreams präsentiert das Quartett die ganze musikalische Bandbreite des American Way of Life – und holt sich dazu sensationelle Verstärkung. Mit Vineta Sareika an der Geige, Primaria des weltberühmten Artemis Quartetts, nehmen sie das Publikum mit auf einen einzigartigen musikalischen Streifzug durch das große, weite Amerika.

Florian Schötz Violine

Florian Schötz wurde in München geboren und erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Bereits als 14-Jähriger wurde er in die Violinklasse von Prof. Rudolf-Joachim Koeckert an der Hochschule für Musik und Theater München als Jungstudent aufgenommen. Nach dem Abitur begann er 2010 ein Studium an der Musikhochschule Nürnberg in der Klasse von Prof. Daniel Gaede, dessen Assistent er seit 2017 ist. Er studierte außerdem an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Gerhard Schulz.

Künstlerisch prägte ihn die Zusammenarbeit auf Meisterkursen u.a. mit Prof. Ulf Hoelscher, Prof. Heime Müller, Prof. Roman Nodel und Prof. Ingolf Turban.

Florian Schötz ist Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, Streicher-Wettbewerb des LIONS Club Nürnberg und Kammermusik-Wettbewerb des Mozartverein 1829 e.V. Nürnberg.

Als Primarius des Goldmund Quartetts geht er einer regen internationalen Konzerttätigkeit nach. Letzte Erfolge waren der 2. Preis beim Wigmore Hall International String Quartet Competition 2018 und im Juni desselben Jahres der 1. Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition.

Seit Beginn seines Studiums wird er durch „YEHUDI MENUHIN Live Music Now München“ gefördert. Er erhielt außerdem Stipendien der Köhler-Kast-Stiftung, der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, der Sparda-Bank Nürnberg. 2015 wurde er mit dem Deutschland-Stipendium ausgezeichnet.

Florian Schötz spielt auf einer Violine von Giovanni Paolo Maggini, einer großzügigen Leihgabe aus privatem Besitz.

Saison 2018/19

Presse

  • Arcis Saxophon Quartett in München

    Im langsamen 2. Satz in Dvoraks „Amerikanischem“ Quartett bezauberte der Saxophongesang der Vier. Das glückte auch bei Samuel Barbers Adagio für Streicher. Die beiden Suiten aus Leonard Bernsteins "West Side Story" und George Gershwins "Porgy and Bess" zeigten alle Qualitäten dieses brillanten Quartetts: Vitalität, kammermusikalisches Aufeinanderhören, ansteckende Spiellust und eine virtuose und tonliche Eleganz des Zusammenspiels, die aus vier Einzelspielern eine erstklassige Formation macht. Zu Recht großer Beifall!

    Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 18.03.2018

  • Neue CD: J.S. Bach/George Gershwin/Franco Donatoni

    Der Ensembleklang ist erstaunlich homogen und Altsaxophonistin Ricarda Fuss und Sopransaxophonist Claus Hierluksch gelingt es, weiche Klangfarben beizusteuern und den Obertongehalt zu dosieren. (…) Während die vier spektakuläre Facetten ihres Ausdrucks bei Gershwins spritziger Suite zeigen können, legen sie besonders im mittleren Teil einen eindringlichen Bach hin: ein Andante in beinahe impressionistischen Klangfarben.

    MDR Kultur, Jan Kubon und Michael Kuhlmann, 26.06.2017

    Dass die vier Musiker des Arcis Saxophon Quartetts ihre Instrumente beherrschen, versteht sich. Stärker aber wiegt, dass sie dieses Können innovativ einsetzen.(…) Klarheit im Arrangement und klangliche Perfektion mit makellosem Ansatz sind die Mittel des Arcis Quartetts auf ihrem neuen Album. Bachs melodische Stringenz und die mitreißend fließende Variationenfülle erforschen die vier Saxophone mit beinahe lässiger Eleganz, ohne auch nur eine Sekunde an Spannung zu verlieren. (…) In der Arcis-Interpretation von Gershwins "Porgy And Bess"-Suite siegt die schwindlig machende technische Brillanz. Ein Ballett auf dem musikalischen Hochseil, geerdet durch die Bariton-Parts von Jure Knez.

    Spiegel Online, Werner Theurich, 23.04.2017

  • Arcis Saxophon Quartett in München

    „Ein junges Ensemble mit einer solch ansteckenden Spielfreude – vom perfekten Handwerk redet man erst gar nicht – lässt sich kein Publikum entgehen: Wer sie einmal gehört hat, kommt wieder.“

    TZ München, Beate Kayser, 04.03.2016