Sinfonieorchester Flandern

Kristiina Poska | Dirigentin

12. - 16.10.2021

Rachmaninow:  Klavierkonzert Nr. 2
Strawinsky
: Petruschka (Version 1947)

Solist: Pavel Kolesnikov, Klavier (angefragt)

21. - 27.03.2022

Ülo Krigul: Neues Werk für Orchester
Walton: Violakonzert
Beethoven: Sinfonie Nr. 4

Solist: Nils Mönkemeyer, Viola (angefragt)

09. - 15.05.2022

Brahms: Klavierkonzert Nr. 2
Sibelius
: Sinfonie Nr. 1

Solist: Lucas Debargue, Klavier (angefragt)

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Kristiina Poska Dirigentin

Die eigentliche Sternstunde der Dirigentin schlägt mit Brahms‘ 2. Sinfonie. Die feine Abwägung zwischen Behutsamkeit und Expression, die man schon in Brahms' Doppelkonzert miterleben durfte, begegnet einem hier wieder. […] Bis zum Schluss können Poska und alle Musikergruppen bezaubern. Dem kraftvollen Finale folgen anschließend tosender Applaus und etliche Bravorufe.
www. klassik-begeistert. de Daniel Janz, 10/2019

Die Chefdirigentin des Symfonieorkest Vlaanderen und Musikdirektorin des Theaters Basel ist eine international gefragte und preisgekrönte Konzert- und Operndirigentin und arbeitete bereits mit den führenden Orchestern in Europa und Asien zusammen. Die Estin besticht mit ihrer außergewöhnlichen Musikalität und ihrem eindrucksvollen, umsichtig gestaltenden Dirigat.

Darüber hinaus ist Kristiina Poska eine international gefragte und preisgekrönte Konzert- und Operndirigentin und trat an der Komischen Oper Berlin, Semperoper Dresden u.a. mit Die Entführung aus dem Serail, Staatsoper Stuttgart mit Carmen, English National Opera mit Lehárs Die Lustige Witwe, Teatro del Maggio Musicale Fiorentino mit Le Nozze di Figaro, der Volksoper Wien sowie mit dem English National Opera Orchestra auf.

Außerdem stand sie am Pult der Münchner Philharmoniker, Tonhalle-Orchester Zürich, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Göteborg Symphony Orchestra, Orchestre National de Lyon, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Camerata Salzburg im Konzerthaus Wien, Mozarteum Orchester Salzburg bei der Mozartwoche Salzburg, Tonkünstler Orchester Niederösterreich, Symphonieorchesters Bern, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Stuttgarter Philharmoniker, Tokyo Symphony Orchestra sowie dem Estonian National Symphony Orchestra in Köln, Leipzig, Frankfurt am Main und Wien.

Am Theater Basel dirigierte sie zuletzt die Produktionen von La Bohème und Peter Grimes.

Kristiina Poska studierte Chorleitung an der Estnischen Hochschule für Musik und Theater in Tallinn und Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Sie gewann den Publikumspreis beim renommierten Malko-Wettbewerb im Mai 2012 und den renommierten Deutschen Dirigentenpreis im April 2013.

Von 2006 bis 2011 war Kristiina Poska Chefdirigentin der Cappella Academica Berlin, ab der Spielzeit 2012/2013 Erste Kapellmeisterin an der Komischen Oper Berlin.

Saison 2020/21

Sinfonieorchester Flandern

Seit über 50 Jahren ist das Sinfonieorchester Flandern ein Leuchtturm innerhalb der flämischen Orchesterlandschaft. Das Orchester, das sich aus sechzig hochengagierten und leidenschaftlichen Musikern zusammensetzt, führt einerseits neue Werke und Uraufführungen auf, andererseits ist es bekannt für seine mitreißenden Darbietungen des großen symphonischen Repertoires von der Klassik bis zur Neuzeit. Das Orchester bietet auf beispielhafte Art Möglichkeiten für junge, talentierte Musiker, Komponisten, Solisten und Dirigenten.

Der Klangkörper hat seinen Sitz in Gent im Musikzentrum De Bijoke. Es hat eigene Konzertreihen in Brüssel, Antwerpen und gastiert in weiteren Städten in Flandern. Darüber hinaus wird das Sinfonieorchester Flandern häufig zu Auftritten in die Niederlande, Großbritannien, Frankreich und nach Deutschland eingeladen.

Ab der Saison 2019/20 ist die erfolgreiche estnische Dirigentin Kristiina Poska Chefdirigentin des Orchesters. Schwerpunkte ihrer künstlerischen Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Flandern sind das Projekt „Beethoven Plus“ sowie Programme mit Musik aus England, Skandinavien, dem Baltikum und Russland.

Das Orchester wurde 1960 von dem Ingenieur Dirk Varendonck als Nieuw-Vlaams Symfonieorkest gegründet, der auch sein erster Dirigent war. Ab 1984 standen die Chefdirigenten Patrick Peire, Robert Groslot und Fabrice Bollon am Pult, die das symphonische Repertoire von der Klassik bis zur Gegenwart mit dem Orchester erarbeitet haben. Mitte der 90er Jahre nahm das Orchester seinen aktuellen Namen Sinfonieorchester Flandern an. Seitdem hatten die Dirigenten David Angus, Etienne Siebens, Seikyo Kim und Jan-Latham Koenig die Chefposition inne.

Neben seiner Konzerttätigkeit leistet das Sinfonieorchester Flandern einen großen Beitrag zur kulturellen Förderung mit zahlreichen Projekten wie dem Format „Classical Music Raves“ in Verbindung mit diversen Outdoor Veranstaltungen und Tanzprojekten gemeinsam mit dem Musikzentrum De Bijloke sowie dem Format „CLUB Surround“ mit Besuchern, die mit den Orchestermusikern auf der Bühne sitzen, in Kooperation mit dem Concertgebouw Brugge.

Saison 2020/21