Get Flash player to view this content
 
 
zurück zu Trio Chausson
 

Die riesige Orchesterpartitur von Ravels »La Valse« haben die Musiker für Klaviertriobesetzung arrangiert und verblüfften damit mit raffinierten, knackig und fetzig gesetzten Klangeffekten, die alle Sehnsüchte nach dem Original vergehen ließen. Das war ein glänzendes Plädoyer für unbekanntes Bekanntes. Zuvor hatte das Trio Chausson Chopins Trio g-moll aus dessen Nischendasein herausgerückt. Bei den betörenden »himmlischen Klängen« von Schuberts Notturno Es-Dur hätte man jedenfalls die auf den Boden fallende Stecknadel gehört.

(Hannoversche Allgemeine Zeitung 03/2011)

 

Das Trio Chausson hat in Pascal Dusapins Trio die nötige Anspannung für die elektrisierenden Erfindungen, die das Werk in schnellen Wechseln und kurzen Phrasen charakterisieren, differenziert und intelligent dargeboten.

(Bonner Rundschau 05/2010)

 

Das Trio Chausson wartete mit einer enormen Gestaltungskraft auf. So war das späte Werk Joseph Haydns wie geschaffen für die Formation, um einzutauchen in das gefährliche Fahrwasser der augenscheinlichen »Musikalität«. Stets an den Grenzen des musikalisch Machbaren spielend, schien nichts aufgesetzt, nichts ins Sentimentale gerückt. Schon bei dem späten Haydn-Trio wurden die Grenzen des Werkes austariert, die geradezu exzentrische Manier vollkommen ausgeschöpft, ohne das Stück aus der Balance zu reißen.

(General-Anzeiger 05/2010)

 

Die Musiker des Trio Chausson spielten das Werk von Ernest Chausson sehr temperamentvoll, dynamisch-agogisch die Grenzen tangierend und dabei immer mit bemerkenswerter, außergewöhnlich großer musikalischer Intelligenz. Brahms C-dur Trio wurde glanzvoll und virtuos dargeboten.

(Badische Neueste Nachrichten 07/2008)

Von äußerster Korrektheit ist die Interpretation des C-dur Trios von Brahms, transparent bis in die letzte Verästelung des polyphonen Satzes, klar im Formaufbau und von geschliffener rhythmischer Präzision erfüllt. Das spielfreudige Temperament des Trio Chausson nimmt ihm die oft allzubehäbige Wucht und stellt schon beim ersten Unisono klar: Nur so kann das Scherzo seine sommernachtstraumhaft wirbelnde Leichtigkeit erhalten, das Finale so brillant und lebhaft voranstürmen.

(Badisches Tagblatt 07/2008)

 
zurück zu Trio Chausson