Residentie Orkest Den Haag

Nicholas Collon, Dirigent | N.N. Violine

27. - 29.05.2019

N.N. Eingangswerk

Mozart: Violinkonzert Nr. 4 G-Dur KV 218
Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 5


Oder nach Absprache:

·        Sibelius: Sinfonie Nr. 1

oder

·        Rachmaninow: Symphonische Tänze

oder

·        Brahms: Sinfonie Nr. 2

oder

·        Elgar: Enigma-Variationen

 

 

Residentie Orkest Den Haag

Internationale und nationale Bedeutung

Das Residentie Orkest Den Haag beweist, dass auch im 21. Jahrhundert symphonische Musik  für ein großes und diverses Publikum relevant sein kann. Sein Ruf als eines der besten Orchester der Benelux macht den Klangkörper zu einer Galionsfigur für Den Haag als weltoffene Stadt des Friedens, Rechtes und der Kultur. Das Orchester konzertiert in eigenen Konzertreihen im Zuiderstrandtheater in Scheveningen und darüber hinaus in Spielstätten wie dem Concertgebouw Amsterdam, TivoliVredenburg Utrecht und De Doelen in Rotterdam. Spezielle innovative Produktionen führt das Orchester in Den Haag im prominenten Auditorium Paard van Troje auf.

Darüberhinaus ist das Residentie Orkest regelmäßig in bedeutenden Konzertsälen weltweit zu Gast. Tourneen brachten das Orchester unter anderem nach New York, Boston, Chicago, London und Wien und in Länder wie Japan, China, Deutschland, Frankreich und Südamerika. Das Ensemble arbeitet auch mit einem breiten Spektrum an Partnern wie dem Niederländischen Nationaltheater, Gemeentemuseum Den Haag und der Niederländischen Nationaloper zusammen. Zu den jüngsten Opernprojekten des Orchesters zählen die international gefeierten Produktionen von Olivier Messiaens Saint François d'Asisse und Francis Poulencs Dialogues des Carmélites.

Eine reichhaltige Geschichte

Seit seinem ersten Konzert im Jahre 1904 hat sich das Residentie Orkest zu einem der prominenten Symphonieorchester der Niederlande entwickelt. Gegründet von Dr. Henri Viotta, der auch sein erster Musikdirektor war, zog es schnell Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Max Reger, Maurice Ravel, Paul Hindemith und Vincent d'Indy an. Illustre Gastdirektoren waren u.a. Arturo Toscanini, Bruno Walter, Leonard Bernstein und Hans Knappertsbusch.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Willem van Otterloo zum Chefdirigenten ernannt. Er leitete das Orchester von 1949 bis 1973 und baute dessen internationalen Ruf weiter aus. Es folgten Jean Martinon, Ferdinand Leitner, Hans Vonk, Evgenii Svetlanov, Jaap van Zweden und Neeme Järvi.

Seit der Saison 2016/17 ist Nicholas Collon Chefdirigent des Residentie Orkest. Das Orchester arbeitet mit Jan Willem de Friend als ständiger Dirigent. Richard Egarr ist zudem Erster Gastdirigent des Orchesters.

Das Orchester hat in Zusammenarbeit mit Labeln als BIS, Chandos, Challenge, DG u.a. eine umfangreiche Diskographie aufgebaut.

Der Klangkörper engagiert sich zudem in der Talententwicklung durch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Royal Conservatoire, zu dem auch das Orchestra Master Programm und gemeinsame Projekte mit der Kompositionsabteilung gehören. Darüber hinaus ist das Residentie Orkest mit der niederländischen National Opera Academy und dem National Master Programm in Orchesterleitung eingebunden. Darüber hinaus ist das Orchester im Bereich Musikvermittlung sehr aktiv.

Saison 2017/18
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Nicholas Collon Dirigent

Der britische Dirigent Nicholas Collon wurde am Clare College der Universität Cambridge zunächst in den Fächern Viola, Klavier und Orgel ausgebildet. Nach seinem Debüt beim London Symphony Orchestra 2010/11 wurde er 2011 Assistent von Vladimir Jurowski beim London Philharmonic Orchestra. Seit dieser Saison ist er Chefdirigent des Residentie Orkest.

Sein eleganter Dirigierstil und sein inspiriertes Musizieren garantierte Nicholas Collon bereits regelmäßige Einladungen als Gastdirigent bei Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, BBC Philharmonic und City of Birmingham Symphony. Darüber hinaus stand Collon bereits am Pult des BBC Symphony, Hallé Orchestra, Scottish Chamber Orchestra, London Sinfonietta, Academy of Ancient Music und National Youth Orchestra of Great Britain.

Nicholas Collon ist Gründer und Chefdirigent des Aurora Orchestra, das durch innovative Programme und Crossover-Projekte internationale Aufmerksamkeit erregte. Mit dem Orchester gastierte er beim Beethovenfest Bonn, Musikfest Bremen, BBC Proms und leitet seit 2016 eine Residenz im Southbank Centre London mit der Serie „The Orchestral Theatre“ sowie einen Mozart Klavierkonzerte-Zyklus in Kings Place.

Nicholas Collon wird zunehmend international als Gastdirigent angefragt bei Orchestern wie dem Danish National Radio Symphony, Orchestre Nationale du Capitole de Toulouse, Bamberger Symphoniker, Finnish Radio Symphony, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchester National de Lyon, Les Siècles , Brussels Philharmonic, Mozarteumorchester Salzburg, Münchener Kammerorchester und Ensemble Intercontemporain. Ensemble Intercontemporain und Orquesta y Coro Nacionales de España. In dieser Saison gibt er seine Debüts beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Gürzenich Orchester Köln.

Im Opernbereich debütierte Nicholas Collon mit ›Die Zauberflöte‹ an der English National Opera in London sowie an der Welsh National Opera. Im Jahr 2013 gab er mit Benjamin Brittens "The Rape of Lucretia" seinen Einstand am Pult von Glyndebourne on Tour . Beim Aldeburgh Festival leitete er das Aurora Orchestra in Brittens Turn of the Screw.

Saison 2017/18

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