© Jean-Baptiste Millot

Insula Orchestra

Laurence Equilbey, Dirigent

14. - 16.02.2018
Beethoven & Louise Farrenc

Beethoven: Tripelkonzert
Louise Farrenc: Sinfonie Nr. 3

Solisten:
Alexandra Conunova, Violine
Natalie Clein, Violoncello
David Kadouch, Klavier

09. - 10.03.2018
Beethoven

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4 oder Nr. 5
Beethoven: Sinfonie Nr. 7

Solist: Nicholas Angelich, Klavier

27.06. - 15.07.2018
Mozart mit Choeur Accentus

Mozart: Litaniae de venerabili altaris Sacramento
Mozart: Thamos, König in Ägypten

Mit Choeur Accentus
Sandrine Piau, Sopran
Aline Martin, Alt
Reinoud van Mechelen, Tenor
Andreas Wolf, Bass

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Insula Orchestra

Das Insula Orchestra wurde von Laurence Equilbey sowie dem Conseil general des Hauts-de-Seine 2012 gegründet und war bereits in großen Konzerthäusern und renommierten Festivals Frankreichs zu Gast. In der Region Hauts-de-Seine wurden zahlreiche Kultur- und Educationprogramme entwickelt, insbesondere um das Bewusstsein möglicher Zielgruppen zu fördern, die noch nie die Möglichkeit hatten, klassische Musik kennenzulernen, sowie Musikvermittlungsprojekte für Schüler anzubieten.

Das künstlerische Profil des Insula Orchestra fokussiert auf das klassische Repertoire bis hin zur Romantik. Werke von C.P.E. Bach, Mozart, Beethoven, Schubert und von Weber bilden das sinfonische Hauptrepertoire sowie auch Programme für Chor und Solisten. Das Orchester spielt auf Barockinstrumenten und arbeitet an Klangfülle angemessen an heutige Konzertsäle. Dabei stützt sich das Vorhaben vor allem auf die stilistische Forschung. Die Musiker setzen sich aus einer kleinen Gruppe von renommierten und erfahrenen Stimmführern sowie  Absolventen von Musikhochschulen zusammen.

Gastspiele führten das Insula Orchestra in das Barbican London, Theater an der Wien (Mozart: Lucio Silla konzertant), zur Mozartwoche Salzburg, nach Basel und in wichtige Konzerthäuser Frankreichs wie die Philharmonie Paris, Aix-en-Provence, Dijon, Poissy, Schloss Versailles, Festival Auvers-sur-Oise u.a.

Im Frühjahr 2017 eröffneten das Insula Orchestra und Laurence Equilbey den neuen Konzertsaal Cité Musicale de d’Ile Seguin bei Paris.

Zu den ersten CD Aufnahmen zählen das Mozart Requiem zusammen mit dem Choeur Accentus bei Naive und Glucks Orfeo ed Euridice (Wiener Fassung) mit Franco Fagioli bei Archiv Produktion Deutsche Grammophon. Arte hat Mozarts C-Moll Messe zusammen mit dem Choeur Accentus ausgestrahlt.

Saison 2017/18

 

 

Choeur Accentus

Der aus 32 Sängern bestehende französische Kammerchor Accentus wurde von Laurence Equilbey 1991 gegründet. Laurence Equilbey hat es sich zur Aufgabe gemacht, professionelle Chormusik in die Konzertsäle zu bringen und das klassische und zeitgenössische Repertoire für A-cappella-Musik zu erweitern.

Der Chor arbeitet regelmäßig mit namhaften Orchestern und Dirigenten wie Jonathan Nott, Christoph Eschenbach, Pierre Boulez, Andris Nelsons, Orchestre de Paris, Ensemble Intercontemporain, Les Siècles, Concerto Köln, Akademie für Alte Musik und Insula Orchestra zusammen.

Konzertreisen führten den Choeur Accentus zu den großen internationalen Konzerthäusern und renommierten Musikfestivals. Der Chor wirkte bei zahlreichen Opernproduktionen von Uraufführungen bis zu Standardrepertoire mit: Pascal Dusapins Perelà, l’homme de fume und Matthias Pintschers L’Espace dernier an der Opéra de Paris, Reynaldo Hahns Ciboulette und Lakmé von Léo Delibes an der Opéra Comique Paris, Il barbiere di Siviglia beim Festival Aix-en-Provence.

Das Ensemble ist Partner der Opéra de Rouen und arbeitet regelmäßig mit dem Insula Orchestra und Orchestre de Chambre de Paris in Oratorien. In 2014/15 war der Choeur bereits zweimal in der neuen Philharmonie von Paris zu Gast mit Haydns Schöpfung und Dvořáks Stabat Mater.

Die Diskografie des Chores beinhaltet Aufnahmen von Mendelssohn Christus, Rachmaninow Liturgy des Hl. Joh. Chrysostomus/Vesper op. 37, Richard Strauss, Fauré Requiem, Dvořák Stabat Mater, Liszt Via Crucis, Transcriptions II, Haydn Die Sieben Letzten Worte Jesu Christi, Schönberg, Brahms Ein Deutsches Requiem, Transcriptions und das Mozart Requiem mit dem Insula Orchestra für Naive Records und Mirare Records, die mit zahlreichen Preisen wie dem Liliane Bettencourt Award, ffff Télérama, Diapason d’Or ausgezeichnet wurden. Im September 2015 erscheint die Einspielung von Glucks Orfeo ed Euridice mit Franco Fagioli bei Deutsche Grammophon.

Der Choeur Accentus ist Mitglied von tenso und FEVIS (Fédération des Ensembles Vocaux et Instrumentaux Spécialisés).

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Laurence Equilbey

Die künstlerische Leiterin des Insula Orchestra und Choeur Accentus, Laurence Equilbey, hat sich einen hervorragenden Ruf mit ihrer anspruchsvollen und aufgeschlossenen Herangehensweise an ihre Kunst erarbeitet.

Die vielseitige Künstlerin ist eine gefragte Gastdirigentin für Sinfoniekonzerte. Laurence Equilbey stand am Pult des hr Sinfonieorchester Frankfurt, MDR Sinfonieorchester/MDR Rundfunkchor, BBC National Orchestra and Chorus of Wales, Camerata Salzburg, Mozarteumorchester Salzburg, Danish National Symphony, Göteborger Symphoniker, Oslo Philharmonic, Sinfonia Varsovia, Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, Collegium Vocale Gent, Brussels Philharmonic, Orchestre National de Lyon, Orchestre National de Lille, Strasbourg Philharmonic, Orchestre National des Pays de la Loire, und Orchestre de Chambre de Paris.

Seit 2012 leitet sie das französische Insula Orchestra mit bemerkenswertem Avancement und zählt inzwischen zu den aufstrebendsten Dirigenten Frankreichs. Gastspiele führten sie in das Barbican London, Theater an der Wien, Mozartwoche Salzburg, nach Basel und in wichtige Konzerthäuser Frankreichs. Seit April 2017 verantwortet Laurence Equilbey die Planung von Konzerten im neu gebauten Auditorium des Seine Musicale im Südwesten von Paris für das Insula Orchestra und Gastensembles.

Kommende Höhepunkte beinhalten ihre Debüts beim Gulbenkian Orchestra und Kammerakademie Potsdam, sowie Tourneen mit dem Insula Orchestra nach Polen sowie ein Konzertprojekt mit Thomas Hampson.

Laurence Equilbey hat sich auch einen exzellenten Namen im Bereich der Oper gemacht. Bedeutende Operndirigate waren Mozarts Lucio Silla (Theater an der Wien), Reynaldo Hahns Ciboulette (Opera Comique Paris), Brittens Albert Herring (Opera National de Paris und Opera de Rouen Haute-Normandie), Der Freischütz (Opera de Toulon), Sous apparence (Opera de Paris), Glucks Orpheus und Euridice (Cite de la Musique Paris) sowie Die Zauberflöte (Opera Grand Avignon).

Ihre Diskographie enthält zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen mit Chormusik von Haydn, Mendelssohn, Liszt, Fauré, Mozart bei Naive und Mirare Records sowie Glucks Orfeo ed Euridice bei Archiv Produktion Deutsche Grammophon, Mozarts Requiem bei Naive sowie Mozarts Krönungsmesse und Schubert Lieder (Orchestrierung von Liszt, Brahms, Strauss, Berlioz) bei Erato/Warner. Erato veröffentlicht demnächst die Aufnahme der kürzlich wiederentdeckten Oper Saint Francois d’Assisi von Gounod.

Laurence Equilbey ist Associate Artist am Grand Théâtre de Provence in Aix-en-Provence und regelmäßiger Gast der Cité de la Musique/Philharmonie de Paris.

Sie studierte Musik in Paris, Wien und London sowie Dirigieren bei Eric Ericson, Denise Ham, Colin Metters und Jorma Panula.

Saison 2017/18

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Presse

  • Mozarts Vesperae solennes

    Mozarts Vesperae solennes de confessore KV 339 gelangen sehr eindrucksvoll und zeigten nach dem starken Eindruck von Laurence Equilbeys CD mit Mozarts Requiem, dass sie eine geborene Mozart Interpretin ist. Keinerlei Manierismus, ausgewogene Tempi und eine perfekte Abstimmung zwischen Chor und Orchester brachten eine hinreißende Aufführung dieses Kirchenmusikwerkes hervor, das man gerne so hört. (…) Laurence Equilbey und ihre Musiker bringen das gleiche Programm am 21. September ins Barbican London. Konzertbesucher sollten dies nicht verpassen.

    Early Music Review, Brian Robins, 01.09.2015

  • Debüt des Insula Orchestra bei der Mozartwoche Salzburg

    Die Interpretation von Mozart’s “Krönungsmesse”, KV317, wurde von der ausgeklügelten Balance von Chor und Orchester getragen. Hier offenbarte si ch die Klangkultur von „Accentus“, die Stimmen elastisch zu gewichten und plastisch zu formen.

    Salzburger Nachrichten, F. Oberhummer, 03.02.2015

    In Schuberts Sinfonie Nr. 4 Tragische hat das auf Originalinstrumenten musizierende Insula Orchestra seine Meriten voll ausgespielt. (…) Die Vierte ist hochdramatisch: Das beschwörte Laurence Equilbey mit elektrisierender Zeichengebung schon im fast chaotisch bedeutungsschweren Adagio molto zu Beginn des ersten Allegro. Die Schubert-eigene Melancholie ist vorherrschend, und wurde im Andante besonders einfühlsam und tonschön vermittelt. Ähnliche Ausweglosigkeit bestimmt auch das Finale, grandios, beeindruckend wirkungsvoll.

    drehpunktkultur.at, Horst Reischenböck, 02.02.2015

  • CD Mozart Requiem - Naive Records

    Mit ihrem Kammerchor Accentus und dem jüngst gegründeten Insula Orchestra findet Laurence Equilbey Dunkelheit und Drama in Mozart’s Requiem. Es ist ein Hauch von Teodor Currentzis Auffassung zu erkennen, das Schlagen der Bogen auf das Griffbrett in „Dies Irae“ und maximales Drama erarbeitet in „Tuba mirum“  – keine Überraschung angesichts der Solisten aus der Opernwelt. (…) Ein Requiem zum Erinnern.

    Gramophone, David Threasher, 1/2015

  • Überwältigender Abend mit Mozart Requiem

    Der überwältigende Abend war ein Weihfest für die Dirigentin in vollständiger Harmonie mit ihren Musikern… Laurence Equilbeys präzise Gesten steigern die melodische Intensität, verstärkt durch präzise Einsätze und einen zwanghaften Puls … Laurence Equilbey wächst über sich selbst hinaus und entscheidet sich für freie Tempi. Sie erbaut ein Klanggebäude, das mit Leidenschaftlichkeit und Demut den zutiefst geistlichen Charakter der Musik wiederspiegelt.

    ResMusica, 11.02.2014, Grand Théâtre de Provence Aix-en-Provence

     

     

Diskografie

Mozart: Krönungsmesse & Vesperae solennes Accentus / Insula Orchestra
Sandrine Piau, Renata Pokupic,
Benjamin Bruns, Andreas Wolf
Erato (2017)
Gluck: Orfeo ed Euridice

Accentus / Insula Orchestra
Franco Fagioli, Malin Hartelius, Emmanuelle de Negri
DG Archiv Produktion (2015)</

Mozart: Requiem
Accentus / Insula Orchestra

Sandrine Piau, Sara Mingardo, Werner Güra, Christopher Purves
Naïve (2014)