© Harald Hoffmann
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Arcis Saxophon Quartett mit Vineta Sareika, Violine

American Dreams

Termine nach Absprache
American Dreams

Steve Reich: New York Counterpoint
Antonin Dvorak: Streichquartett F-Dur op. 96 „Amerikanisches"
George Gershwin/Sylvain Dedenon: „Porgy and Bess“ Suite
Marc Marder: I came with shoes/Je suis venu avec des chaussures für Saxophonquartett und Violine
Leonard Bernstein: "West Side Story" für Saxophonquartett und Violine

Endlos bezaubernde Prärielandschaften, der aufregende Puls der Stadt, die niemals schläft, das „swingende“ Südstaatenleben, Geschichten voller Träume, Hoffnungen und Liebe: in American Dreams präsentiert das Quartett die ganze musikalische Bandbreite des American Way of Life – und holt sich dazu sensationelle Verstärkung. Mit Vineta Sareika an der Geige, Primaria des weltberühmten Artemis Quartetts, nehmen sie das Publikum mit auf einen einzigartigen musikalischen Streifzug durch das große, weite Amerika.

Vineta Sareika, Violine

Vineta Sareika wurde im lettischen Jurmala geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Paris bei Gérard Poulet und am Queen Elisabeth Music College bei Augustin Dumay. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Ida Haendel, Ivry Gitlis, Zakhar Bron, Mauricio Fuks und Franz Helmerson.

Als Preisträgerin des Brüsseler Queen Elisabeth Wettbewerb 2009 wurde Vineta Sareika von zahlreichen renommierten Orchestern als Solistin eingeladen, darunter das Belgian National Orchestra, London Philharmonia Orchestra, Royal Flemish Philharmonic und das London Chamber Orchestra. Sie arbeitete dabei mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Paul Goodwin, Gilbert Varga und Gérard Korsten zusammen. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig in namhaften Konzerthäusern in Europa, Asien, Australien sowie in den Vereinigten Staaten.

Mit dem Trio Dali gewann Vineta Sareika internationale Wettbewerbe in Osaka, New York, Wien und Frankfurt. Aufnahmen des Trios mit Werken von Ravel und Schubert wurden vielfach ausgezeichnet. Gemeinsam gab das Ensemble Meisterkurse in Sydney und Melbourne, an der Nashville Vanderbilt University sowie an der Londoner Royal Academy of Music.

2011 wurde Vineta Sareika zur Ersten Konzertmeisterin des Royal Flemish Philharmonic Orchestra ernannt. In den vergangenen Jahren war sie regelmäßig als Konzertmeisterin in verschiedenen belgischen Orchestern zu Gast und spielte dabei unter der Leitung von Riccardo Muti, Donald Runnicles, Kurt Masur, Jaap van Zweden und Hervé Niquet.

Vineta Sareika spielt eine Violine von Giuseppe Guadagnini von 1793, die ihr aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt wird. Seit 2012 ist sie Mitglied des Artemis Quartetts.

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Presse

  • Neue CD: J.S. Bach/George Gershwin/Franco Donatoni

    Der Ensembleklang ist erstaunlich homogen und Altsaxophonistin Ricarda Fuss und Sopransaxophonist Claus Hierluksch gelingt es, weiche Klangfarben beizusteuern und den Obertongehalt zu dosieren. (…) Während die vier spektakuläre Facetten ihres Ausdrucks bei Gershwins spritziger Suite zeigen können, legen sie besonders im mittleren Teil einen eindringlichen Bach hin: ein Andante in beinahe impressionistischen Klangfarben.

    MDR Kultur, Jan Kubon und Michael Kuhlmann, 26.06.2017

    Dass die vier Musiker des Arcis Saxophon Quartetts ihre Instrumente beherrschen, versteht sich. Stärker aber wiegt, dass sie dieses Können innovativ einsetzen.(…) Klarheit im Arrangement und klangliche Perfektion mit makellosem Ansatz sind die Mittel des Arcis Quartetts auf ihrem neuen Album. Bachs melodische Stringenz und die mitreißend fließende Variationenfülle erforschen die vier Saxophone mit beinahe lässiger Eleganz, ohne auch nur eine Sekunde an Spannung zu verlieren. (…) In der Arcis-Interpretation von Gershwins "Porgy And Bess"-Suite siegt die schwindlig machende technische Brillanz. Ein Ballett auf dem musikalischen Hochseil, geerdet durch die Bariton-Parts von Jure Knez.

    Spiegel Online, Werner Theurich, 23.04.2017

  • Arcis Saxophon Quartett in München

    „Ein junges Ensemble mit einer solch ansteckenden Spielfreude – vom perfekten Handwerk redet man erst gar nicht – lässt sich kein Publikum entgehen: Wer sie einmal gehört hat, kommt wieder.“

    TZ München, Beate Kayser, 04.03.2016