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Unter der inspirierten Leitung von TĂ”nu Kaljuste, dem langjĂ€hrigen entschiedenen VerbĂŒndeten und engagierten Vertreter des Schaffens von Arvo PĂ€rt empfiehlt sich die hervorragend dargebotene Aufnahme von In Principio.
Tonu Kaljuste bewies ein feines HĂ€ndchen fĂŒr den Ton von Arvo PĂ€rt und Erkki-SvenTĂŒĂŒr. Mit sparsamen, aber prĂ€gnanten Gesten formte er aus dem Ensemble Resonanz und 30 SĂ€ngern des RIAS Kammerchores einen schlanken, klaren Gesamtklang mit vielen dynamischen Nuancen.
TĂ”nu Kaljuste gelang es mĂŒhelos, die Klangmassen zu ordnen, ZĂ€suren zu setzen und AusdrucksintensitĂ€t einzufordern.
Am Pult stand mit Tonu Kaljuste ein Dirigent, der bestens zur Camerata Salzburg passt, weil er KlĂ€nge sehr fein auffĂ€chert. Lodernde Töne entlockte er den Streichern im ersten Satz der Haydn Symphonie Nr. 59, zĂŒndend lieĂ er das Finale musizieren. In Mozarts Serenade Nr. 3 D-dur fĂŒhrte Kaljuste das Orchester zu einer Weltklasseleistung.
TĂ”nu Kaljuste zelebrierte in Samuel Barbers âMutations from Bachâ ganz vortrefflich mit asketischer Strenge und scharfer PrĂ€zision eine mystisch erhabene Feier mit dem Staatsorchester Mainz. In Arvo PĂ€rts Soprankantate âComo cierva sedientaâ war es vor allem TĂ”nu Kaljuste zu verdanken, dass sich die oftmals wild zerklĂŒfteten Teile dieser Partitur zu einem ausdrucksstarken, vielschichtigen Klangbild formten. |
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