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Mit der Mischung aus rhythmisch-klanglich delikaten Pointen und teuflischer Virtuosität nahe der Lichtgeschwindigkeit erobert Sadlo die Herzen des Publikums auf ganzer Linie. (Kieler Nachrichten 05/2012)

Peter Sadlo ist ein Virtuose ersten Ranges. Das von ihm musizierte Concertino für Marimba von Paul Creston bot Percussion, die sich effektvoller, spannender und klanglich ausgereifter nicht denken lässt, die aber dennoch beim reinen Effekt nicht stehen blieb. Besonders im langsamen Satz verstand Sadlo es, Verträumt-Melancholisches mit innerer Gelassenheit zu musizieren – ein schöner Ruhepol inmitten überbordender Virtuosität.
(Potsdamer Neueste Nachrichten 4/2012)

Voller Energie meistert Peter Sadlo das »Fanfarra de fusta« in Ferran Cruixents »Focs d'Artifici«, zaubert Rhythmen und Klangfarben in seine Solokadenz und erweist den lautstark wirbelnden oder mystisch-verwunschenen Sätzen die perfekte Ausführung.
(Westdeutsche Zeitung 11/2011)

Zuvor gehört die Aufmerksamkeit völlig dem fulminanten Auftritt Peter Sadlos mit Ferran Cruixents Konzert für Perkussion und Orchester. Eine Anfangsfanfare ruft den Solisten herein mit einer Rührtrommel. Verblüffend, was Sadlos Perkussionsorchester an Tonsprache hergibt, wie viel Klangfantasie da umgesetzt wird. Völlig neue phantastische Tönungen im 2. Satz: Tiefe Dunkelheit, schwebende Helligkeit. Im Finale dann das absolute Furioso: Feuerschweife und Raketen. Als Zugabe setzt Sadlo noch einen drauf. Vier Sätze für kleine Trommel! Große Kunst kann so viel Spaß machen.
(Westfälische Rundschau 11/2011)

Dem Percussionisten Peter Sadlo hat Ferran Cruixent »Focs d 'Artifici« auf den Leib geschrieben. Der erweist den lautstark wirbelnden oder mystisch-verwunschenen Sätzen die perfekte Ausführung. Voller Energie meistert Sadlo das »Fanfarra de fusta«, zaubert Rhythmen und Klangfarben in seine Solokadenz. Nicht nur das Ohr, auch das Auge ist bei so vielen Wechseln von Instrumenten und Spielweisen beteiligt.
(Westdeutsche Zeitung 11/2011)

Peter Sadlo zauberte mit metallischem Schlagzeug ein atmosphärisch schillerndes Spiel, das er mit expressiven Steigerungen kontrastierte. Im hochvirtuosen Spiel mit persiflierenden Elementen bewies der Künstler, dass er nicht nur ein fantastischer Musiker ist, sondern auch den Schalk im Nacken hat.
(Rheinische Post 10/2011)

Sadlo präsentierte sich so souverän, dass das kurze Concertino von Paul Creston wie eine Aufwärmübung zu seiner fulminanten Zugabe wirkte, »Crossover« von Wolfgang Reifeneder für kleine Trommel, dem Herzstück jedes Schlagzeugs. Und einem Meister wie Peter Sadlo reichen eine schlichte Trommel und zwei Sticks vollauf aus, um ein rhythmisches Feuerwerk der Sonderklasse entzünden zu können.
(Aachener Nachrichten 12/2010)

Peter Sadlo entfaltete einen sinnlichen Zauber und brachte mit seinen Schlegeln die orkanschäumenden Tonwellen zum Tosen.
(Kieler Nachrichten 12/2009)

Höhepunkt des Konzerts war Andy Papes »CaDance for Two«, das Peter Sadlo und Klaus Schwärzler wunderbar leicht und hochpräzise musizierten: mit klackerndem Uniritmo am Trommelrand und ausscherenden Füllrhythmen, die immer komplexer wurden. Ebenso lustvoll wie energetisch wurde dieses rhythmische Netzwerk und dessen fesselnde rituelle Energien befeuert auf Toms, Bongos, Becken und woodblocks, zu einem atemberaubenden rhythmischen Feuerwerk verdichtet.
(Rhein-Neckar-Zeitung 06/2009)

In Moritz Eggerts energiegeladenem, höchst unterhaltsamen Stück »Industrial«, das die Klänge von Alltagsgegenständen und industriellem Schrott mit dem eines Symphonieorchesters auf originelle Art zusammenführt, ist der fulminante Peter Sadlo innerhalb seines Arsenals an Schlagwerk mit Händen und Füßen in Daueraktion. So virtuos und witzig umgesetzt wie hier verfehlt es seine Wirkung kaum.
(Stuttgarter Zeitung 02/2009)

Der auch humorbegabte Peter Sadlo hatte am Schlagzeug jede Möglichkeit, seine stupende virtuos-brillante Schlagkraft in Moritz Eggerts »Industrial« unter Beweis zu stellen. Für seine solistischen Einlagen wurde er stürmisch gefeiert.
(nmz-online 02/2009)

Peter Sadlo brillierte mit der Staatskapelle Weimar solcherart mit dem für ihn geschriebenen Konzert »Focs d´artifici« für Percussion und Orchester des Spaniers Ferran Cruixent (geb. 1976). Kaum vorstellbar, welche Stimmungen durch den Kontrast verschiedener Trommelarten und dem Marimbaphon zu erzielen sind. Sadlo stellt die konträren Eigenschaften der kleinen und großen Instrumente, den ihnen eigenen Geräusch- und Tonhöhenpegel unvergleichlich virtuos und höchst musikalisch in den Dienst des Werkes. Wie sorgsam kalkuliert wirkt der Einsatz der Röhrenglocken, die mit schwingendem Klang vor katalanischem Hintergrund einen wirkungsvollen Schluss garantieren.
(Thüringer Landeszeitung 12/2008)

Wie ein Hexenmeister wechselte Peter Sadlo in Ferran Cruixents »Focs d'Artifici« die einzelnen Schlagzeuge und spielte wie ein Klaviervirtuose auf einem afrikanischen Lamellofon. Im Marimbakonzert von Paul Creston bezauberte er als Solist, wenn er teils mit doppeltem Gabelgriff seine rasanten Töne in den Dialog mit dem Orchester einfügte.
(Rheinische Post 01/2008)

Der wohl renommierteste deutsche Perkussionskünstler bot in der Philharmonie eine Performance im Doppelpack. Wie vielfältig Sadlo die Riesenfamilie der Schlaginstrumente rhythmisch und klangfarblich aufzufächern weiß, zeigte er im Duo mit Alexej Gerassimez, während er im zweiten Konzert die Via Nova Percussion Group an seiner Seite hatte. In Minas »Borboudakis' Dead strokes« verdichtet sich der wilde Tanz der Schlägel zur mehrschichtigen, mystischen Klangszene. Viel Witz kann eine einzige kleine Trommel verbreiten: zu erleben in Crossover, in dem Wolfgang Reifeneder Militärmusik, Wiener Walzer und Ländler persifliert. Ganz musikalisch wurde es noch mal in einem swingenden Ragtime als Zugabe. Es hat Spaß gemacht, Peter Sadlo!
(Neue Ruhr Zeitung Essen 11/2007)

Peter Sadlos Vermögen mit Rhythmus, Klängen und Geräuschen umzugehen, deckt ein imposantes Spektrum ab, das viele ethnische Einflüsse aufnimmt und sie zu einer bunt schillernden Weltmusik verschmilzt. Zusammen mit der Via Nova Percussion Group sind wahre Virtuosen am Werk, die ihr komplexes Spiel mit Rhythmen und Klängen leidenschaftlich beherrschen. Und die uns glaubhaft machen, daß die ganze Welt nichts als ein riesiger Resonanzboden ist, der sich klatschend, klappernd und klopfend vereinnahmen lässt.
(Mannheimer Morgen 05/2007)

Einhellige Verblüffung lösten Peter Sadlo und seine vier Schlagwerkkollegen mit einer »Musique de Table« von Thierry de Mey aus. Mit blossen Händen auf hölzernem Tisch erzielten die Musiker zahllose exakt notierte Schlag-, Streich-, Klopf- und Tupfnuancen, die sich insgesamt zu fesselnder Vielstimmigkeit summierten.
(Basler Zeitung 04/2007)

 
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