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Ole Edvard Antonsen gab eine bemerkenswerte Aufführung von James MacMillans Trompetenkonzert »Epiclesis« in dem er seine unfehlbare Virtuosität und seinen leuchtenden Ton zeigte.

(classicalsource.com 11/2009)

 

Man fühlt sich förmlich ergriffen durch die Dynamik des Spiels, der Fähigkeit die langen Linien zur Entfaltung zu bringen und zu verarbeiten, und durch die Vielseitigkeit, von lebhaften, bravourösen zu kraftvollen und sehnsuchtvollen Melodien zu wechseln. Der langsame Satz ist besonders einfallsreich in der Zusammenstellung von klagenden Melodien und ernsthaften Motiven – packend gespielt von Antonsen -, die konsequenterweise zum Finale führt, einem kontrastreichen und virtuosen Satz.

(International Record Review 09/2008)

 

Ole Edvard Antonsen ist trompetender Wanderer zwischen den Welten. Seine Wurzeln aber liegen im Klassischen. Und so startete er mit Mussorgskys Promenade und Albinonis Adagio, blitzblank im Ton und ohne Verfremdung. Sein Credo heißt »Musik ist Gefühl«. Das wird ganz deutlich in den Eigenkompositionen. Etwa bei den plastischen Szenen von »Svalbard«, die mit Synthesizer, Bass und Schlagzeug die einzigartige Natur von Spitzbergen hören lassen. Mit Rimsky-Korsakows »Hummelflug« präsentiert sich Antonsen als Zungen- und Lippenjongleur - und hat sich damit nur warmgespielt für ein noch vehementeres »Funiculi, funicula« mit unzähligen Koloraturen. Viel Applaus.

(Braunschweiger Zeitung 05/2008)

 

Sein Ton ist von reiner Brillanz und warmem Kern, seine Intonation makellos und die Ansprache von sauberer Perfektion. Wenn auch nicht alle Werke dieser CD ausgesprochenen Repertoirewert haben, so hat es das herausragende Trompetenspiels Antonsens in jeder Hinsicht.

CD Nordic Trumpet Concertos – BIS

(klassik.com 09/2007)

 

Was Ole Edvard Antonsen an blechbläserischer Salto-mortale-Technik, flatternden Zungen-Seiltänzen und spritzigem Figurenfeuerwerk im scheinbaren Zustand absoluter Schwerelosigkeit zu bieten hat, erklärt den Superlativ im Beiheft als einer der größten »Trompetensolisten weltweit«.

CD Golden Age - BIS

(Klassik-heute.com 2007)

 

Der klassisch lichte, differenzierte Orchestersatz bot dem norwegischen Trompeter Ole Edvard Antonsen viel Raum für seinen sanft und schön schmelzenden, weit geatmeten Strahleton. In Krzysztof Pendereckis humorig frischen Kadenzen testete er zudem die virtuosen Freiheitsgrade des alten Materials aus.

(Die Welt Hamburg 09/2007)

 

»Pietà« ist dem Andenken des 1988 verstorbenen Jazz-Trompeters Chet Baker gewidmet; wer den kultivierten Ton und das sensible Spiel des Musikers im Ohr hat, fühlte sich durch die Wiedergabe des Soloparts durch Ole Edvard Antonsen unweigerlich an Baker erinnert: Christian Jost lässt die Trompete hauptsächlich mit Dämpfer spielen, und Antonsen verfügt über die so ausdrucksstarke Phrasierung eines Jazz-Trompeters. Vom geschmeidigen, seidigen Ton bis hin zu strahlender, schmetternder Höhe: Nichts scheint unmöglich für Antonsen.

(Mannheimer Morgen 05/2005)
 
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