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Nicholas Milton und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz waren Jens-Peter Maintz vorzügliche Partner im konzertanten Dialog in Peteris Vasks' Cellokonzert. In Strauss' »Ein Heldenleben« wurde unter Miltons unermüdlich animierender Stabführung ein bemerkenswertes Maß an sinfonischem Glanz und großorchestraler Virtuosität entfaltet, mit feinen lyrischen Episoden und stellenweise ironischen Untertönen.
(Die Rheinpfalz 11/2011)

 

Unter Leitung des australischen Dirigenten Nicholas Milton musizierte das Philharmonische Orchester Heidelberg in Bartoks Zweitem Violinkonzert mit bester rhythmischer Beweglichkeit und gab dem Tutti glühende Schärfe und zündende Lebenslust. Elgars »Enigma Variationen« erfuhren eine Wiedergabe, die vollkommen frei von Kitsch war, dafür sehr frisch und hochgespannt daherkam. Nicholas Milton scheute dabei keine Extreme, ließ die Lyrik des Themas hingebungsvoll ausformulieren, im Wechsel mit wie entfesselt auftrumpfender orchestraler Virtuosität.
(Rhein-Neckar-Zeitung 11/2011)

 

Nicholas Milton und die Dortmunder Philharmoniker bewältigten Gustav Holsts »Die Planeten« mit Bravour. Holst brilliert durch seine Instrumentalkunst, dazu Klangkombinationen, deren Attraktivität Nicholas Milton gut herausarbeiten ließ. Die bekannte Hymne aus dem Jupiter-Satz kam anfangs fast ohne Pathos aus, später liess Milton Expressivität zu. Bei Delius' »Walk to the Paradise Garden« forderte der agile australische Dirigent den satten Orchesterklang heraus.
(Westfälische Rundschau 11/2011)

 

Der mitreißend gestaltende australische Dirigent Nicholas Milton und das in Hochform aufspielende Bruckner Orchester Linz servierten eine namentlich im Kopf- und Finalsatz restlos überzeugende »Erste« von Brahms. Der gekonnte Zugriff auf diese Musik in ihrer dramatischen Entwicklung und das edle Pathos dieser noch der Klassik anhängenden Tonsprache gelangten in allen Instrumentengruppen geradezu vollendet.
(Neues Volksblatt Linz 05/2011)

 

Die Wiedergabe der Symphonie Nr. 1 von Brahms zeigte deutliche Konturen, wobei das Innenleben nicht vergessen wurde. Sie klang schwungvoll, in einer kraftvollen und überzeugenden Aussage. Zum Greifen nahe waren Monumentalität, Selbstbewusstsein und Größe der Komposition. Das Orchester fühlte sich dank umsichtiger Leitung von Nicholas Milton recht wohl. Viel Beifall, auch aus dem Orchester.
(Oberösterreichische Nachrichten 05/2011)

 

Nicholas Milton setzte auf instrumentale Details und Genauigkeit, der selbst in Momenten des größten Klangrauschs nicht unkontrolliert wirkte. Auch im dichtesten Orchestergetümmel zu »Des Helden Walstatt« war stets die ordnende Hand des Dirigenten zu spüren. Auf einem dunklen grundierten Streicherklang aufbauend, gestaltete der australische Dirigent ein eher das Detail denn den großen Bogen in den Vordergrund rückendes »Heldenleben«. Die Radiophilharmonie agierte mit leicht kernigem, in der Höhe durchaus geschmeidig-strahlkräftigem Streicherklang, kraftvoll-differenzierten Blechbläsern auf beachtlichem Niveau.
(Die Rheinpfalz 04/2011)

 

In bester Übereinstimmung gelingt Nicholas Milton und dem Ensemble eine prachtvolle Realisation von Puccinis »La Fanciulla del West«. Unermüdlich legen Milton und das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck von den ersten scharf auffahrenden Bläserstimmen an die überreichen Farben, Leitmotive und realistisch auskomponierten Handlungsdetails frei, ohne den überspannenden Bogen zu brechen. Mit so leidenschaftlicher Akribie musiziert, wird dieser sich teils melodisch verströmende, teils aufgeraute Orchesterklang mit seinem rhythmischen Puls und Klangmalereien zum Ausdrucksträger und zur Quelle der Aktion.
La Fanciulla del West - Tiroler Landestheater
(Tiroler Tageszeitung 03/2011)

 

Am Pult des in Hochform aufspielenden Tiroler Symphonieorchester Innsbruck gab Nicholas Milton eine vorzügliche Visitenkarte gab. Er verstand es, die farbenreiche Partitur Puccinis, die Anklänge an die Tonsprache seiner Zeitgenossen Debussy und Richard Strauss nicht verleugnen lässt, auf das Erregendste zum Erklingen zu bringen. Besonders der zweite Akt mit dem großen, sinnliche »Tristan«-Farben erahnen lassenden Liebesduett sowie die an den Nerven zerrende Pokerszene sorgten für orchestrale Höhepunkte. Und obwohl das Orchester in großer Besetzung auftrat, klang es nie laut und/oder lärmend - wieder ein Beweis, wie sensibel das TSOI zu spielen versteht. Es kommt halt auf den »Richtigen« am Pult an.
La Fanciulla del West - Tiroler Landestheater
(Der Neue Merker 04/2011)

 

... eine rhythmisch kraftvolle und in grossen Bögen sich schließende Interpretation der »Großen« C-Dur Sinfonie von Schubert. Der junge australische Dirigent Nicholas Milton, der mit kleinsten Gesten intensiven Orchesterkontakt fand, hielt die Tempi durchweg straff, was die idyllischen Inseln im dritten Satz oder die erschütternde Stille der Generalpause im zweiten umso wirkungsvoller hervortreten liess.
(Berliner Zeitung 10/2010)

 

Nicholas Milton dürfte auch wegen seines jeweils werkgerechten Interpretationsansatzes am Ende des Konzertes vom Orchester demonstrativ gewürdigt worden sein. Eine Haydn-Interpretation in bestmöglicher, plastischer Deutlichkeit, Schostakowitschs Sinfonie Nr. 12 so zurückhaltend wie gerade noch möglich.
(Wiesbadener Kurier 06/2010)

 

Nicholas Milton dirigierte Gershwins »An American in Paris« durchaus streng, aber stets mit einem sensiblen Gespür für das Wechselspiel zwischen drakonischen, europäisch gedachten Strukturen und jener tänzerischen Lässigkeit, welche wir mit dem American-way-of-Life verbinden. Erstaunlich, wie dicht das Zimmermann Trompetenkonzert »Nobody knows the trouble I've seen« musiziert wurde und wie homogen die Weltenübergänge gelangen. Miltons Fassung von Dvoraks Sinfonie »Aus der Neuen Welt« hatte die Plastizität und Dynamik, die das Werk benötigt. Der zweite Satz schimmerte wie der Indian Summer, und im Allegro con fuoco brannten die Musiker das sprichwörtliche Feuerwerk ab, das »Motto« stets majestätisch exponierend.
(Mannheimer Morgen 03/2010)

 

Miltons Interpretation von Mendelssohns Ouvertüre »Meeresstille und glückliche Fahrt« zeichnete sich durch Lebendigkeit und dramatisch orientierten Kontrastreichtum aus. Die anspruchsvolle Musik von Zemlinskys »Die Seejungfrau« demonstrierte die gestalterische Umsicht von Milton und belegte den hohen Standard des Staatsorchesters Darmstadt auch bei Gastdirigenten.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung 01/2010)

 

Nicholas Milton hatte die Musiker bestens auf die Partnerschaft mit Wolfgang Emanuel Schmidt in Saint Saens Cellokonzert Nr. 1 vorbereitet. Das Orchester entwickelte hier eine aus einer hohen Konzentration heraus geborene Geschlossenheit im Klang und erreichte so eine intensive musikalische Ausstrahlung. Ein besonders schönes Indiz für diese hohe Qualität war der überaus anmutige »Streichertanz« im Menuett des Konzertes. Mendelssohns Symphonie Nr. 4 dirigierte Milton ohne Partitur mit präziser Gestik, das Orchester und die Zuhörer stimulierend. Bravos und Standing ovations.
(Neue Westfälische Zeitung 06/2009)

 

So bleibt für den, der nicht nur mit den Augen im Parkett saß, das eigentliche Erlebnis die kammermusikalisch feine Musik von Henze (Ballett Undine). Unter der Leitung von Nicholas Milton musiziert sie die Norddeutsche Philharmonie hell, klar und durchsichtig, mit einer deutlichen Profilierung ihrer melodischen und klanglichen Gesten - und lässt manchmal das Ballett als bloße visuelle Begleitung zur Musik erscheinen.
(Norddeutsche Neueste Nachrichten 03/2009)

 

Das Konzert des Staatsorchesters Wiesbaden hatte unter der impulsiv zupackenden und fordernden Leitung des australischen Dirigenten Nicholas Milton mit der »Sun Music II« seines Landsmanns Peter Sculthorpe begonnen. Hier schon gab es große Zustimmung, die sich nach dem musikalischen Ausflug in das Weltall mit Gustav Holsts »Die Planeten« noch merklich steigerte. Milton näherte sich den Himmelskörpern mit nuancierter, präziser Schlagtechnik. Nach der marschartig hämmernden Schilderung des Kriegsgottes Mars zogen die sieben Planeten über dem souverän tragenden Fundament des Orchesters ihre sphärischen Kreise.
(Wiesbadener Kurier 02/2009)

 

So gefeiert wurde lange kein Gastdirigent am Pult der Dortmunder Philharmoniker, die Nicholas Milton zu einem enthusiastischen und präzisen Spiel anstachelte. Vor einem Jahr hat der australische Dirigent die Dortmunder Philharmoniker mit Strauss‘ »Don Juan« verführt. Aus der temperamentvollen Liaison ist wohl eine große Liebe zwischen dem Orchester und dem Jenaer Generalmusikdirektor geworden. Ein Fest des Klangrausches, aus dem auch viele feine Töne schimmerten, feierte der 41jährige in dem beziehungsreichen Tanzprogramm (Dvorak, Liszt, Rachmaninow). Milton bewegt sich höchst elegant und geschmeidig - was das Orchester in Klänge umsetzte. Er dirigiert mit dem ganzen Körper, sticht auch feurig wie ein Don José mit dem Taktstock in die Luft, hat aber bei all den Emotionen den großen Apparat perfekt im Griff.
(Ruhr Nachrichten 12/2008)

 

Unter der Leitung des australischen Dirigenten Nicholas Milton entsteht mit der NDR-Radiophilharmonie ein beeindruckendes Klangbild. Konzentrierte Stille. Dann setzt das Orchester ein, sehr leise verhalten mit quasi schwebenden Klängen. Nach wenigen Takten entfacht der Dirigent einen gewaltigen vielfarbigen Klangzauber, der in seiner vitalen Gestaltung das Leben und Treiben New Yorks einfängt. Im 2. Satz formt Milton jede Klangnuance sensibel aus und lässt das Hauptthema glänzen. Im 3. Satz betont er den Tanzcharakter, knüpft danach im 4. Satz, aber expressiv gesteigert, ans Klangbild des ersten an. In Steve Reichs »City Life« für Orchester formt Nicholas Milton akribisch die musikalischen Minimalbilder zum grandiosen Gesamtbild, das er mit dem ununterbrochenen Band schneller rhythmischer Bewegungen zusammenfügt.
(Braunschweiger Zeitung 09/2008)

 

Am Pult stand der Australier Nicholas Milton, GMD in Jena und ein Energiebündel, das gerne im üppigen Klangrausch schwelgt, aber die Musik auch sehr fein auffächern kann. Schon in Strauss' »Don Juan« war er ein Verführer mit dem Taktstock, der grandios mit Klangfarben jonglierte und das Orchester mit seiner großen Ausstrahlung so mitriss wie das Publikum. Milton ist Kammermusiker, war Geiger in einem Orchester und Trio. Das merkte man an der Art, wie er in Liszts Klavierkonzert Nr. 1 Solopart und Orchestersatz verschränkte und perfekt ineinander greifen liess.
(Ruhr Nachrichten 11/2007)

 

Nicholas Milton befeuerte die Dortmunder Philharmoniker zu einer furiosen Darstellung von Strauss' »Don Juan«. In Schumanns dritter Symphonie folgten die Musiker Miltons inspirierendem, glanzvollen Klang.
(Westfälische Rundschau 11/2007)

 
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